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Vom 13.-28.06.2010 war ich in Norwegen, in Gjesvaer, auf der Insel Mageroya, 20 km westlich vom Nordkap. Zum 2. mal bin ich in diesem traumhaften Angelrevier zu Gast gewesen.
Im September 2009 war ich das erste mal dort oben, konnte aber keine Steinbeisser mehr erbeuten, da sich die Stonies nur zur Laichzeit im ufernahen Flachwasser aufhalten.
Wir hatten extra Klopfbleie und Klopfpilker gegossen und wollten damit den Stonie jagen.
Es kam aber alles anders.


1. Wir hatten es nicht einfach, ein paar Seelachs Köfi’s zu fangen. Es waren immer Dorsche zur Stelle, keine Seelachse. In allen Wassertiefen nichts als Dorsche.
2. Auf die mit Seelachsstreifen garnierten Pilker gingen wieder nur Dorsche.


Gezieltes angeln auf Steinbeisser in Gjesvaer war nicht möglich!
Auf steinigen, unsauberen Seegrund haben wir es versucht, Fehlanzeige und wieder nur Dorsche, oder Norwegen (Hänger).
Wir fingen aber trotzdem unsere Steinbeisser. Meistens auf sandigem Grund, mit Gufi’s.
Ich hatte so das Gefühl, das die Steinbeisser den 264g Stormie in der Farbe  knallorange/schwarz am liebsten mochten. Unser Boot (2 Mann) fing in 15 Tagen zu 2. ca. 13-15 Steinbeisser als Beifang. 8-9 Stonies gingen auf den GuFi, der Rest auf Pilker.
Die Stonies gingen sehr stürmisch auf unsere Köder los und verbissen sich oft nur im Schwanz des GuFi. Kurz unter dem Boot öffneten die Stonies dann das zähnestarrende Maul und schon verschwanden diese leckere Fische wieder in den Tiefen der Barentsee.
Wir wollten unsere GuFi’s aber nicht mit einem Assistent Haken am Schwanz versehen. Das hätte nur wieder Unmengen an 2-4 kg Dorschen gebracht.


In anderen Revieren von Norwegen mag das mit den Klopfern und den Fischstreifen am Pilkerdrilling funktionieren, aber in Gjesvaer ist der Dorsch einfach schneller am Köder und in Massen vorhanden.
Unabhängig vom Angelrevier, werde ich in Zukunft das ganze “Spezialzeug” für Steinbeisser weg lassen.