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Bisher kann ich nur wenig aus eigener Erfahrung zum Angeln auf Pollack schreiben.
Es gibt da wahre Meister, was die Angelei auf Pollack angeht.
Zum Angelgerät führe ich hier meine Lieblingsausrüstung auf:
Rute: 2,40 m-3,00 m, 40-80 Gramm Wurfgewicht, Spitzenaktion (keine vollparabolische Gummipeitsche). Es gibt auch Ruten der neuen Generation, diese gehen von 50-130 Gramm und haben eine tolle Aktion, z.B. WFT Baltic Pilk in 2,60 m.
Stationärrolle:
Hauptschnur: 0,10 er Power Pro
Vorfach: 0,60 mm monofile Schnur. (Ich habe kein Knotenvertrauen in Fluocarbon)
Natürlich geht es noch teurer, besser und exklusiver, da gehen die Geschmäcker und Ansprüche sehr stark auseinander.
Auf dem Bild hält Willi einen 90 cm langen und 6,5 kg schweren Pollack in die Kamera. Gefangen im Juni 2009 in Bessaker Drift. Einer von vielen dort gefangenen Pollack. Wobei kein Pollack unter 70 cm war.


Als Köder für die Angelei auf Pollack benutzen wir 10-80 g Bleiköpfe mit eingegossenem Einzelhaken.
Oder
Sehr gut laufen auch Bleiköpfe mit VMC Barbarian Einzelhaken, welcher an einem Sprengring montiert ist. Die hohe Beweglichkeit des Haken/Köder halten wir für sehr effektiv.
Die Einzelhaken bestücken wir mit 8-12 cm langen Gummifischen.


Unsere Farben sind blau/rot, bordeaux, motoroil und schwarz/weiß. Wenn die Bisse merklich nachliessen, probierten wir immer neue Köderfarben aus und konnten die Pollacks so wieder zum Anbiss reizen. Ich mag persönlich die Kopyto Gummifische am liebsten, aber das ist wirklich nicht so Ausschlag gebend. Dürfte ich nur mit einem Köder auf Pollack fischen, wäre es ein 50 g Bleikopf mit Sprengring/Einzelhaken und 12 cm Kopyto Gummifisch in der Farbe motoroil.
Der Pollack ist meistens in den sehr flachen Bereichen (0-15 m) direkt an sehr tiefen Seegebieten und Strömungskanten zum offenen Atlantik anzutreffen. Auch direkt an den Steilwänden stehen die Pollacks, da lohnt es sich immer, 1-2 Wobbler im Heckwasser bei 1,5-2,5 Knoten SOG laufen zu lassen.
Auch Steil am Ufer abfallende Felskanten sollen gute Fangplätze sein. Bisher hatte ich noch nie solch einen Platz zum fischen in meinem Angelrevier.
Trotzdem hatten wir einige Pollack in 80-100 m Wassertiefe auf Bergmann Pilker gefangen. Eigentlich wollten wir dort dicke Dorsche kurbeln. Diese Fanggebiete lagen an den Aussenschären, direkt am Atlantik, ca. 8-9 SM vom Ufer entfernt. Gerade im kalten Frühjahr stehen die Pollack auch mal an der 100 m Linie.
Auf dem Bild unten sieht man bei Willi’s Pollack die herausstehenden Augen. daran sieht man, das auch dieser Pollack in grosser Tiefe (100 m) mit einem 400 g Bergmann gefangen wurde.