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Der Lumb ist in vielen Gebieten von Norwegen weit verbreitet. Auch am Nordkap hatten wir Lumb bis 7 kg gefangen.
Das Filet eines Lumb gehört für mich und meine Frau zu den schmackhaftesten aus der norwegischen See. Auch in meinem Freundeskreis mundet der Lumb doch sehr.
Nemathoden, oder auch “Würmer”:
Lumb aus Seegebieten ohne Fischfarmen sind oft nematodenfrei.
Lumb aus Wassertiefen über 100 m sind ebenfalls fast immer wurmfrei, zumindest bei uns.

Zum Angelgerät gibt es nichts besonderes zu schreiben. Oft ist der Lumb nur Beifang.
Ich fische jedoch gerne gezielt auf Lumb. 300-600 g Blei, eine Tiefseemontage mit 2 Beissstellen. Als Köder verwenden wir Köhlerstreifen am Kreishaken. Ich verwende gerne grünen Leuchtschlauch auf den Vorfächern und grüne Fluo Leuchtperlen.



Zum filetieren eines Lumb benutzen wir immer 2 Filetiermesser.
Das eine Messer wird nur zum aufritzen der Haut benutzt. Das 2. Messer ist dann das eigentliche Filetiermesser.
Warum?
Der Lumb hat ein sehr zähes Schuppenkleid. Dadurch stumpfen auch Industriemesser von der Firma Dick oder Mora nach dem 10. Lumbschnitt recht zügig ab.
Wenn man sich die Schuppen mal von ganz nahem Anschaut, erinnert das Schuppenkleid an einen Drachenpanzer.