Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

Hier führe ich nur von mir persönlich verwendetes Gerät für die Ostsee und Norwegenangelei auf.
Alles was ich hier aufführe, benutze ich wirklich und bin 100%ig davon überzeugt. Irgendwelchen minderwertigen Mist benutze ich nicht.

Unter Links habe ich auch meine Bezugsquellen aufgeführt.

 

 

 

 



Driftsack: Bei Kaasbol Booten und anderen leichten V Gleitern (Rumpfform) ist der Driftsack Pflicht bei Wind. Bei meiner Blue Fin war beim stationären Bootsangeln ein Driftsack Pflicht. Besonders bei starken Gezeiten in Kombination mit Wind ist ein Driftsack notwendig, um die Driftgeschwindigkeit beim Angeln zu reduzieren. Ein Driftsack wirkt nur bremsend bei Wind. Gegen Gezeiten oder Wasserströmung kann der Driftsack nicht bremsend wirken. Ohne Driftsack treibt man zu schnell über den Seegrund, muss das Ködergewicht erhöhen und die Hängergefahr steigt dabei enorm. Ich kann im günstigsten Fall die Driftgeschwindigkeit halbieren.
Bei Booten mit einer richtigen Kielflosse bringt ein Driftsack nichts, da diese Boote aus konstruktivem Grund schon sehr langsam driften. Z.B. Rana, Crescent, Hanö, Öjen und sämtliche Dieselschnecken, Verdränger Rümpfe driften sehr träge und lassen eher eine exakte Köderführung ohne Driftsack zu.
Das Seil vom Driftsack muss im Bugbereich befestigt werden. Offiziell ist die Seillänge eines Driftsack 5 mal die Bootslänge. Das bedeutet bei einem 17ft Boot, 5,6 m mal 5= 28 m. Das ist für unsere Zwecke viel zu lang und mühselig. Für mich gilt: Die Seillänge sollte die Bootslänge nicht überschreiten.
Ein Driftsack verlangsamt das treibende Boot gegen den Wind. Gegen die Strömung hilft ein Driftsack gar nicht.

 

 

Der Drift Faker von Sänger aus dem Iron Claw  Raubfisch Programm ist für mich absolut perfekt. Oben ist ein Auftriebskörper eingearbeitet. Auf der Unterseite ein Gewicht. Dadurch liegt der Drift Faker immer optimal im Wasser. Die rote Leine zum herausholen aus dem Wasser entleert automatisch den Driftsack und so nimmt man den Driftsack spielend und ohne Kraftaufwand aus dem Wasser.

 


 
Floater, oder Kälteschutzanzüge: Ich habe im Juni 2009 bei 12°C Wassertemperatur einen Floatertest in Norwegen, Bessaker Drift gemacht. Im Hafenbecken, das 17ft Boot am Steg vertäut, vor laufender Kamera bin ich 2 mal ins Hafenbecken gesprungen.
Beim 1 mal bin ich ohne die Schwimmweste manuell auszulösen, ins Hafenbecken gesprungen.
Beim 2. mal habe ich die Weste manuell im Wasser ausgelöst.
Hier der Link zum Bericht und den Videos
Seit diesem Floatertest sehe ich den 75N Floater eher als Hilfe zum ertrinken. Der 75N Auftrieb starke Floater in Kombination mit der 275N Automatikweste konnte mich nicht von alleine in die Rückenlage bringen. Der Auftrieb im Rücken des 1 teiligen Sunridge Stormbeach Crossflow war zu stark. Im Januar 2011 ging dann der 2 Jahre alte 1 teilige Sunridge Stormbeach Crossflow in den Müll. An den verdächtigen Scheuerstellen war der Anzug “auf”. Wenn der Stormbeach von Außen nassgeregnet war, hing der Floater wie eine Bleischürze.
Anfang 2011 hatte ich mir den Imax X-Lite 2 Teiler in XXL zugelegt. Sehr warm, wasserdicht, aber leider steif und sperrig, das Material ist sehr unflexibel. Die Schnallen für den Gürtel an der Jacke sind auch nach dem 2. Angeltag abgerissen. Die Jacke ist einfach zu sperrig. Ich komme mir darin vor wie der Iron Man.
Im Sommer 2011 hatte ich mir nun doch endlich einen ungefütterten Te Havs gekauft.

 

Ich kombiniere aber auch gerne eine wasserdichte und atmungsaktive Latzhose aus dem Segelbedarf. Die Qualität ist um ein vielfacheshöher als das Zeug für "Angler", leider. Die Jacke, welche ich dann trage, ist nach Jahreszeit und Wetter ausgesucht und wird mit einer 275N Automatikweste getragen.




 

 

Wer kennt noch aus den 90er Jahren den Boom 80 Winterstiefel. Der Stiefel hatte eine steife Sohle und eine Schaumstoffsocke zum herausnehmen. Der Stiefel war wirklich warm. Leider war der Boom 80 zu schwer und die Sohle zu steif.

 

Ich trage seit dem Winter 2015/2016 die Artic Termo + Winterstiefel und bin absolut begeistert.

-        Das Gewicht liegt unter 600 Gramm pro Stiefel.

-        Eine breite, sehr griffige Sohle, welche sich auch den Bodenkonturen ein wenig anpasst.

-        Der EVA Innenschuh besteht aus 3 isolierenden Schichten und hält wirklich warm.

-        Made in EU

-        Der Preis ist Top

Einfach den Innenschuh anziehen und in den Arctic Termo + Stiefel schlüpfen. Schluss mit kalten Füßen, auch wenn man sich nicht großartig bewegt, wie z.B. im Boot oder beim winterlichen Ansitzangeln. Das ist mein bisher wärmster Winterstiefel, mit Abstand.

Den Arctic Termo + hatte ich mir in eine Nummer größer in der Schuhgröße bestellt, das sollte man bei diesem Winterstiefel generell machen.

 

 

 




Gaff/Flying Gaff: V2A Gaff aus 10 mm Rundstahl, 95 cm Länge und massivem Handgriff.
Kein Aluzeug mit Plastikbuchsen und Popnieten am Schaft!
Siehe auch Bastelecke

 



Gummifische: Sänger Aquantic
Seit 2014 fische ich ausschließlich mit Sänger Aquantic Produkten und bin von Fängigkeit und Qualität überzeugt. Der Preis ist auch sehr angenehm.

Die Aquantic The Sandeel Gummifische in 19 cm sind schön schlank. Dadurch verdriftet der Gummifisch nicht so stark vom Boot und ich kann mit dem Bleikopfgewicht runter gehen. Der passende Bleikopf ist der Big Eye Head, ebenfalls von Aquantic. Den Big Eye Head gibt es von 60-180 Gramm. Das große Auge finde ich absolut genial.

Der Big Eye Head hat 2 Ösen am Kopf. Dieses ermöglicht das schnelle anbringen eines Stinger (Drilling mit kurzem Vorfach)  im Schwanzbereich des Sandeel Gummi. Bei hängerfreiem Sandboden und vorsichtig beissenden Fischen kann der Stinger den Bonusfisch bringen.

Ein toller Köder, welchen ich auch erfolgreich in der deutschen Ostsee fische.

 

 

Drillinge: Sänger Aquantic oder VMC
Der permasteel ST 66 von VMC ist bis Größe 5/0 erhältlich und ist mit Sicherheit der stärkste und langlebigste Drilling am Markt. Das hat auch seinen Preis.


Haken: Grundsätzlich Sänger Aquantic oder VMC

Plattfischhaken: Kreishaken von VMC

Rotbarschhaken: Sänger Aquantic Target Hook


Makk Haken: Mustad Duratin 10/0


Vorfachschnur: Irgendwie sind alle Vorfachschnüre gleichfarbig in Transparent. Auch die Spulen sehen baugleich aus. Das scheint fast alles das gleiche Zeug zu sein. Ich fische Seit 2014 Sänger Aquantic Saltwater Leader und bin sehr zufrieden.

Hauptschnur: Ich verwendete bis 2014 nur geflochtene Power Pro aus den USA, Vertrieb seit 2009 über Shimano.

Anfang 2015  hatte ich dann von Sänger Aquantic ein 4 Faden Rundgeflecht in rot zum testen. Die Aquantic Sea Braid ist prima und genügt meinen Ansprüchen voll. Der Kaufpreis rundet das Ganze dann auch noch ab. Ab 2016 ist die Aquantic Sea Braid ab 0,18 mm im Programm. ich fische die Sea Braid auf allen Meeresrollen und bin sehr zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis paßt.

 



Anmerkung zur geflochtenen Hauptschnur:
Gerade bei geflochtener Schnur sind doch erhebliche Fertigungstoleranzen bei den Schnurdurchmessern nachgewiesen worden. Eine 0,30 mm kann teilweise, je nach Hersteller, auch Plus/Minus 0,10 mm Toleranz aufweisen. Deshalb kommt auch keine 0,20 mm Geflochtene für die schwere Angelei in Frage. Bei dünnen Schnurdurchmessern unter 0,15 mm sind die Toleranzen im Durchmesser kaum nachweisbar. Je mehr Einzelfäden in einer geflochtenen Schnur verarbeitet sind, um so runder wird die Schnur. Wenn die Geflochtene dann auch noch gegen Wasseraufnahme versiegelt ist und mit vielen Einzelfäden geflochten ist, dann ist die Schnur perfekt für das Angeln in Norwegen. So eine qualitativ hochwertige Geflochtene hat kaum Widerstand im Wasser und man kann leichtere Ködergewichte verwenden. Natürlich kostet solch eine Schnur schon etwas mehr in der Herstellung.



Köderfischsysteme:
Im Juni 2010 habe ich zum ersten mal ein Giant Death Bait im Einsatz gehabt.
Im Jahr 2009 und 2010 haben die anderen Jungs vom Nordkap-Heilbutt-Team ganz gute Erfolge mit den GDB’s (Giant Death Bait’s) gehabt. Mein GDB hat 500 Gramm und ist gelb/orange. Im Angelladen kostet die 500 Gramm Version 18€. Der Death Bait ist stark UV aktiv.


In der Vergangenheit eilte den Original Sprengringen, Wirbeln und Drillingen von den Giant Jig Head und Death Bait ein sehr schlechter Ruf hinterher. Ich habe alle Sprengringe gegen Rosco 17 mm Sprengringe ausgetauscht. Den Assistent Drilling mit dem Stahlseil ist ein Originalteil von Balzer für die Death Bait Köder. Dort habe ich den Crosslock ähnlichen Wirbel demontiert, der sah doch etwas zweifelhaft aus. Schlecht gebogen (wie eine Büroklammer) und sehr weich im Draht. Die Drillinge habe ich mal zum Test am Dachbalken belastet und das sah sehr ordentlich aus. Ende Juni 2010 kann ich mehr dazu schreiben.
Den Balzer Assistent Drilling am Stahlseil mit gepresster Hülse habe ich entsorgt und durch einen Rosco Wirbel ersetzt. Die Pressung am Stahlseil ging am Nordkap 2010 bei Björnie einfach auf, der Fisch war damit wieder frei! Kernschrott, made by Balzer!
Für mich kommt das Teil nur selten zum Einsatz. Zum selektiven Fischen auf grosse Dorsche und Heilbutt sollte man diesen Köder aber immer in Betracht ziehen. Besonders in extrem fischreichen Gebieten ist mal etwas Ruhe am Köder.

 

Rotbarschsystem: Hier verwende ich das Sänger Aquantic Rotbarschsystem. 5,4 m Gesamtlänge und dabei 6 Haken. Hier kann  man auch 2 Systeme im Tandem verwenden.

 

Plattfischvorfach Ostsee: Ich verwende vom Boot fast nur noch das Aquantic Pearl Rig I. Je einen frischen Watwurm pro Haken und runter damit. Wichtig ist jedoch, das Spinnerblatt Vorfach muss unten sein.

Der Pilker auf dem Bild ist der Tumble Pilk von Aquantic in der Farbe weiß. Auch die Farbe perlmutt geht richtig gut zum Plattfisch anlocken.

 

 


 

Filetiermesser: Das bisher beste Allround Filetiermesser ist für mich das Marttiini Filetiermesser Martef 7,5” Dieses Messer bleibt, im Gegensatz zu unseren anderen Edelstahlklingen Filetiermessern, sehr lange scharf. Die einfachen, blanken Marttiini Filetiermesser sind eher Stumpf und bekommen gar nicht erst die Schärfe der Martef Klinge.


Ablöse/Abziehmesser: Zum ablösen der Bauchgräte und abziehen eignet sich diese Form für mich am besten das Fischfiliermesser, semi-flexibel, 18 cm von Dick oder Mora.


Messerschärfer: Nach langem hin und her habe ich mir jetzt den Vulkanus Classic Messerschärfer gekauft und bin zu 100% zufrieden mit dem Teil. In den einschlägigen Onlineshops für unter 40€ zu haben.



Pilker:
- Taumler: Der Tumble Pilk von Sänger Aquantic
- Speedpilker: Absolute Nr. 1 bei mir, der UV aktive Javelin Pilk von Sänger Aquantic in pink oder schwarz
- Mischpilker:  Der Red Eye von Sänger Aquantic

Gerade auf dem Pilkersektor gibt es unzählige Bauformen und entsprechende Qualitäten. Ich gehe hier mal auf ein paar, für mich sehr wichtige Merkmale bei Pilkern ein.


Bergmann Pilker von Eisele: Damals bevorzugte ich Bergmann Pilker (Taumler) mit seitlicher Öse für den Drilling. Fast alle Bergmann Pilker haben die Öse unten. Da hämmert beim pilken immer der Sprengring und/oder der Ösendraht am Seegrund. Das führt nach einiger Zeit zu einer Bruchstelle. Das ist mir zu riskant. Da gibt es bei mir fast nur die seitliche Öse. Die Bergmann Pilker gehen mit mäßiger, taumelder Bewegung zum Seegrund. Bergmänner verwende ich ab 200 g. Da die leichteren Bergmänner irgendwie nicht so schön laufen. Ich verwende nur selbst gegossene Bergmänner mit seitlicher Öse. Die Sölvkroken Bergmänner aus Edelstahl sind leichter als die Blei-Bergmänner, daher haben die VA Pilker bei gleichem Gewicht mehr Volumen. Das scheint dem Heilbutt gut zu gefallen.
Gerade die Bergmann Pilkerform wird gerne von Billiganbietern angeboten. Diese Nachbau-Pilker sind zu lang und in der Breite zu schmal. Dadurch sinken diese billigen “Bergmänner” wie n nasser Sack durch das Wasser und taumeln so gut wie gar nicht. Oft sind auch keine Ösen eingegossen, sondern Löcher direkt im Pilker. Da passen keine stabilen Sprengringe durch. Ausserdem kann durch das enge Bohrloch der Wirbel/Sprengring nicht frei arbeiten. Bei einem schweren Fisch entstehen da grosse Hebelkräfte und weg ist der Fisch, weil der Sprengring/Wirbel aufgebogen/gebrochen ist.

 


 

Tumble Pilk von Aquantic: Der Tumble Pilk ist meine eierlegende Wollmilchsau unter allen Pilkern. In der Ostsee gehen die Gewichte von 40 bis 80 Gramm. Die Bisse kommen fast ausschliesslich in der Absackphase. Also gerne mal 2-3 Meter aufkurbeln und wieder absacken lassen. Meine Top Farbe ist pink/weiss und permutt. Der schwarz/rote Tumble Pilk geht sehr gut in der Ostsee.

Die 100-180 Gramm Version geht in Norwegen hervorragend. Wenn noch ein Gummijig oder Überbeisser Makk 30-40 cm über dem Tumble Pilk hängt, gibt es immer wieder Überraschungsfische. Das muss am tollen Absinkverhalten des Tumble liegen.

 

 


 

Javelin Pilk von Aquantic: Seit 2016 im Programm. Lang und schlank, sehr schnelles absinken und alle Modelle sind UV aktiv. Ein großes, rotes Auge und die geniale Farbgebung sind genau mein Ding. Dieser Speedpilker ist wie für mich gemacht! Schwarz CRF und pink CRP (Bild unten) ist hier mein Favorit.

 

 

 


 

Red Eye von Aquantic: Zum absuchen unbekannter Stellen, oder vorgeschaltet beim Paternoster. Der Red Eye ist mein Allroundpilker, irgendwie geht der immer. Tja, für mich die ideale Pilkerform für die Paternosterangelei auf Makrele, Hering und Wittling.

 

 



S-Jigger von Sölvkroken: Wenn es auch bis 150 Meter runter gehen soll, dann kommt für mich ausschliesslich der S-Jigger von Sölvkroken in Frage. Kompakte Bauform, der vielleicht schnellste Tiefseepilker am Markt. Bis 180 m Wasssertiefe habe ich die 500g Version eingesetzt. Läuft gut und fängt Fische, was sonst!

Der blaue Sölvkroken S-Jigger ist extrem UV aktiv. Ausgerechnet bei diesem S-Jigger habe ich den Orginal Drilling und Sprengring gegen einen 17 mm Rosco Sprengring und 12/0er Invader Drilling ersetzt. Dieser Pilker war für die Kuttertour auf dem Solen am Nordkap 2009. Normalerweise vertraue ich dem Sölvkroken Material ungesehen, aber es sollte nun mal der 12/0er Drilling sein.





 

Stationärrollen: Sänger Aquantic Acute 6000i und 8000i, einfach der Hammer diese Rollen!

Ich fische beide Modelle und bin sehr vom Laufverhalten und der Verarbeitung angetan.

 

Seit 2014 verwendet ein Guide in Mittelnorwegen eine Aquantic Acute 6000i im Dauertest. Diese Stationärrolle läuft klaglos, präzise und zuverlässig!

 

Die 6000ier Acute verwende ich für die leichte bis mittlere Gummi und Pilkerangelei.

Die 8000ier Acute verwende ich für die schwerere Gummi und Pilkerangelei.

Beide Modelle sind mit einem 0,18er Geflecht bespult.

 

 


 

Die edlen Multis kommen immer mehr in Mode, wie z.B. Everol, Maxxel und Avet. Ganz neu auf dem deutschen Markt sind die Jigging Master Multis (JM) aus Taiwan. Ich bleibe bei meinen teureren Shimano Multis aus der Massenfertigung. Ich konnte mittlerweile bei 3 hochgelobten Avet Multis ein versagen während des Angeln beobachten. Der Grund war vielleicht das “herumschrauben”? Ich schraube auch an meinen Rollen zum nachfetten und zur allgemeinen Kontrolle herum, aber meine Rollen laufen danach!
Hier führe ich meine Multirollen auf und werde die Praxiserfahrungen immer wieder aktuellen auf den Stand bringen!



Multirollen:
Shimano Tekota 600LC: Diese Rollen sind für uns das absolute Sahnestück und werden für alle Trollingruten  erfolgreich eingesetzt. Schnurzähler in Meter, Schnurführer, eine exakte, perfekt zu dosierende Sternbremse mit Klicker. Eine erstklassige Multi für die Tauchscheibe. Ein Spitzenprodukt von Shimano! Um eine dauerhafte und fehlerfreie Funktion des Schnurzählers zu gewährleisten, sollte der Schnurzähler nach Wartungsanleitung mit Süsswasser gespült werden (Verhinderung von Salzablagerungen in der Zählwerkmechanik).

Hier der Link zur Shimano Tekota 600lc Rollenwartung

 
Avet MXL 4.5: Diese maschinengefräste Multi aus den USA hat eine sehr kraftvolle Schiebebremse (ohne Schnurführer) und läuft wie eine Eins. Ich verwendete diese Multi bis Ende 2011 zu Trolling. Der Klicker dieser Vollaluminium Multi ist so richtig schön laut. Die MXL ist meine Lieblingsmulti! Seit 2015 verwende ich aber nur noch die BC Jig von Aquantic.


Everol 6/12 waterproof: Nun habe ich mir im Februar 2011 von einem Norwegen-Angelkameraden ein gepflegte und gebrauchte Everol Multi dazu geholt. Die Everol ist in Italien gefertigt und ist ein maschinengefrästes Vollaluminium-Monster. Schmaler Spulenkern und eine kräftige Schiebebremse zeichnen dieses kleine Kraftpaket aus. Berlusconi und Schettino sind Pfeifen, klar, aber Everol ist schon ne geniale Nummer! Die Everol hatte ich Anfang 2012 wieder verkauft, da diese Multi eigentlich “über” war. Die Avet wiegt weniger, daher hatte ich auch immer die Avet gefischt.


Daiwa SG 47 LCA: Diese Multi besitze ich persönlich nicht, habe diese aber im Einsatz zu schätzen gelernt. Ich habe meinen ersten Meterlachs mit einer Daiwa SG 47 LCA gedrillt, diese Rolle ist ebenfalls ein geschmeidiges Teil. Eine zuverlässige Multi für die Tauchscheibe. Sanfte Sternbremse mit Klicker. Leider zählt der Schnurzähler 999 Füße! Ich vermute, das die Daiwa auch für die leichtere Norwegenangelei sehr gut geeignet ist!


Okuma Soltera SLR-10L: Schnurführer, Schiebebremse und eine sehr massive Bauweise machen diese Multi zu einer sehr guten Rolle an der Downriggerrute.


Penn Super Mariner 49M “made in USA”: Ende 2013 hatte ich mir dann einen gebrauchten Tiefseedinosaurier zugelegt. Die Super Mariner hatte ein Penn Powerhandle dabei. Ein altmodisches, zuverlässiges Arbeitstier für die Freunde des Tiefseefischen.

 

Sänger Aquantic BC Jig 4001 und 5001: Eine sehr gut zu dosierende Fliegkraftbremse, Schnurführer und eine kompakte Bauform zeichnen diese Multi von Aquantic aus. Auf der Ostsee verwende ich die BC Jig 4001 mit Doppelkurbel. Für das Jiggen im tiefen Wasser von Norwegen benutze ich die Power Handle Kurbel mit nur einem Kurbelarm, damit habe ich mehr Kraft für höhere Ködergewichte und der dicke Fisch ist auch besser zu drillen :-) Mit einer Übersetzung von 5,2:1 hat diese kleine Multi einen sehr guten Schnureinzug.
Beim Angeln auf Hecht mit schweren Kunstködern von 60-120 Gramm verwende ich die BC Jig 4001 ebenfalls sehr gerne.

 

 



Ruten:
- Heilbutt und leichte Tiefsee:  Sänger Aquantic Target Boat S Uptide 2,10m 30lbs . In Verbindung mit der Acute 8000er Stationärrolle von Sänger Aquantic mein absolutes Lieblingsgespann.

- Dorsch: Sänger Aquantic Target Extrem 2,10 m, 40-180 Gramm

- Pollack/Köhlerklatsche: Sänger Aquantic M.P. Target 2,10m, 55-110 Gramm (eine ganz tolle Rute)


 

Bootsrutenhalter:

Hier verwende ich 2 Teile aus dem Sänger Programm.

1. Aquantic Sea Rod Holder, ein Tuben-Bootsrutenhalter.

2. Iron Claw  Rod Holder Clamp

 

 

Die Tube vom Aquantic Rutenhalter ist oben eingeschlitzt. Dadurch sitzt eine Multirolle verdrehsicher und Bedienungsfreundlich.

Das Unterteil, die Rod Holder Clamp, kann nahezu überall montiert werden. An Kvaerno oder Kaasböl Alubooten passt der Rutenhalter perfekt und kann bombenfest montiert werden.

Ob man die "tote Rute" parken möchte, oder die Schlepprute mit der Tauchscheibe in Waage präsentieren möchte, es sind nahezu alle Rutenstellungen einstelbar. Für mich beim Bootsangeln generell unverzichtbar.

 

 

Auf den Bildern ist der Bootsrutenhalter an einem 20ft Kaasböl Aluboot montiert.