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 Letztes update 21. Dezember 2016

 

 


 

Am 17. Dezember war ich nach langer Zeit mal wieder an Bord bei meinem Freund Kay. Mit der 6 Meter Baltic Nomad, einer vollausgestatteten Trollingmaschine, ging es von Travemünde auf die Ostsee. Schwacher Nordwestwind und Nebelsuppe verlangten volle Aufmerksamkeit.

 

 

Wir sammelten über den ganzen Tag verteilt kontinuierlich unsere Fische ein. Die neuen elektrischen Downrigger machen sich prima an Bord, gerade wenn hinten gräumt werden muss.

 

 

Rigger, Tauchscheibe und Inlineplanerbords, die Fische stiegen auf allen 3 Schleppsystemen ein. Auf dem oberen Bild war der neue B Enforcer Wobbler von Aquantic erfolgreich. 9,2 cm Gesmatlänge und 6,9 Meter Tauchtiefe bei 1,5-1,8 Knoten Schleppgeschwindigkeit. Bei 2,5 Knoten immer noch 6,5 Meter Tauchtiefe. Ich habe die Tauchtiefe dieses Wobbler exakt ermittelt. Das ist kein Phantasiewert!

 

 

Gegen Mittag klarte es dann endlich auf und wir sahen noch so einige Angler mit ihren Booten auf der Lübecker Bucht schippern. Das war ein toller Tag, Dankeschön Kay.

 


 

 

Anfang Oktober war ich mit Tim zum Sbirolino fischen auf Meerforelle mit der Watbuxe. Im Dunkeln standen wir schon im Wasser und ließen die Fliegen am 30 Gramm Sbiro über die Ostsee sausen.

 

 

Zum Sbirolino fische setzte ich meine brandneue RX-H in 3,6 Meter aus dem Iron Trout Programm von Saenger. Mit einem Wurfgewichtvon 15-45 Gramm ist diese 3 teilige Rute geradezu perfekt für diese Angelart. Damit die Rute nicht zu kopflastig wird, sollte eine Stationärrolle mit einem Gewicht von 400 Gramm gewählt werden. Damit komme ich dann bestens klar. Die neue Vintage 4000er Stationärrolle aus dem Aquantic Programm wird dann in Zukuft an dieser Rute schnurren. 30 Gramm Sbiros in klar und grün aus dem Iron Trout Programm sind meine erste wahl, je nach Wassertrübung verwende ich klare oder trübe Sbiros.

 

 

Die kleine Tasche, welche ich mir über den Schultergurt gesteckt habe, ist das Sea Rig Wallet II von Aquantic. Hier habe ich fertige Spirolinos und das nötigste Kleinmaterial einsortiert.

 

 


 

 

Mitte der 90er fing ich im Forellensee Kreuzkamp einen 91 cm langen 1.120 Gramm schweren Aal auf Fischfetzen.

Anfang September war ich mit meiner Familie zum Aalangeln an den Steinbuhnen in der Lübecker Bucht.

 

 

An der Seitenbleimontage hatte ich einen Sandaal als Köder an eine Steinbuhne platziert. Bei herrlichstem Sonnenuntergang hievte es mir dann fast die Rute aus dem Dreibein.

Ein Breitkopfaal von 88 cm und 1.600 Gamm konnte ich aus der Ostsee vor dem ertrinken retten.

 

 

 


 

 

Seit Mitte August habe ich 3 Wochen Urlaub. In diesem Jahr wollten wir Zuhause bleiben, das Wetter ist zur Zeit auch klasse bei uns im Norden.

Mit dem Kunstköder auf dem Hemmelsdorfer See ist es zur Zeit sehr schwierig, denn es gibt Nahrung im Überfluß. Der Haubentaucher ist kaum unter Wasser, schon hat er ein Fischlein im Maul.

Ein paar halbstarke Hechte gab es beim schleppen auf den Multisegment Wobbler von Sänger, aus dem Doiyo Programm.

 

 

In der 2. Urlaubswoche war ich für 9 Tage an meinem Vereinssee. Ich fischte auf alle Fischarten mit den unterschiedlichsten Methoden. Über Nacht hatte ich immer 2 Ruten auf Karpfen liegen. Pünktlich zwischen 3 und 4 Uhr früh kamen dann auch die Einschläge auf den handgerollten Birdfood Boilie. Am 4er Haken mit 15 cm Vorfachlänge und einem 70 Gramm Steinblei am Safety Bolt Rig köderte ich einen 16-20 mm singelhookbait an. Alle Haken saßen sauber in der Unterlippe, das ist für mich sehr wichtig!

 

 

Die großen Schleien konnte ich leider nur im Uferbereich fotografieren, aber dafür habe ich jetzt ein Ziel für meine 3. Urlaubswoche am See.

 

 

Mit dem Aaal war das so eine Sache. An einem Abend hatte ich 5 Aale am Haken, 3 plumsten mir im Schilf wieder vom Haken. Dann 2 Abende nix, dann wieder einen Aal. 3 Abende nix, dann nochmals einen Aal. Schon sehr launisch die Aale im See. Die Bisse kamen sehr flach, 30-70 cm Wassertiefe auf 4er Wurmhaken und einem Tauwurm an der 6 Gramm Knicklicht Wagglerpose. Damit mir die Kleinfische beim Aalangeln nicht so sehrauf die Tauwürmer gehen, hatte ich 5 Meter weiter einen Grundfutterplatz mit hellen, klebrigen und feinen Grundfutter eingerichtet. Das klappte hervorragend, kein Kleinfisch zergatschte mir die Tauwürmer am Haken.

Ich habe jetzt 5 Aale von 46-57 cm im Froster, die kommen dann im September in den Rauch.

 

 

 


 

Im Juli geht der Aal, sowohl im Hemmelsdorfer See, als auch in der Trave.

Gestern Abend saßen wir zu 3. am Steg auf Aal an. Eine Grundmontage mit 30-60 Gramm Laufblei, 2-4er Wurmhaken, Tauwurm, fertig.

 

 

Rotauge, Brassen Aal, Brassen...... so war die Reihenfolge von 19 Uhr bis Nach Mitternacht. Leichter Nieselregen, kaum Wind, herrliches Aalwetter. Ein 57 cm Breitkopfaal nahm den Tauwurm.

 

 

Heute Abend läuft das EM Endspiel. Da sitze ich doch lieber auf Aal an und lausche am Radio.

 


 

 

Regnerisches Sommerwetter, Sturm und heftige Gewitter. So präsentierte sich der Juni 2016 bisher, leider. Mitte Juni stellte ich den Barschen am Hemmelsdorfer See und an meinem Vereinsgewässer nach. Bei den schwankenden Luftdrücken ein schwieriges Unterfangen. In der Abendstunde sieht man immer wieder raubende Barsche an der Wasseroberfläche. Da lohnt sich das direkte anwerfen mit kleinem Gummifsch oder Spinner in Größe 1-2 immer.

 

 

Dieser 28er Stachelritter nahm den 10 cm GuFi mit 5 Gramm Rundkopf an der Oberfläche geführt. Leider blieb es bei diesem Einzelfisch und der restliche Trupp Barsche zog raubend  am Schilf weiter.

 

Ein 40 cm langes 0,28 mm Fluo Carbon Vorfach von Iron Claw mit Round Bent Snap Karabiner (Bild), ebenfalls von Iron Claw verwende ich für Barsch und Zander als Vorfachmaterial.

Rute: Doiyo Yujin NX in 1,98m 3-12 Gramm Wurfgewicht (diese tolle Barschrute gibt es für unter 50€).

Rolle: 1000er Shimano Aernos Stationärrolle

Hauptschnur: 0,10er 8 Fach Geflecht

 


 

 

Bei herrlichstem Wetter fuhr ich am 4. Juni an Bord der Prof. Oeftering mit. Zu 9. fuhren wir dem Dorsch in der lübecker Bucht entgegen. Der russische 3 Master Mir liegt zur Zeit in Travemünde.

 


Wir suchten die Dorsche über 15-20 Meter Wassertiefe, wurden aber erst nach einem weitläufigeren Standortwechsel fündig.
Am späten Vormittag fanden wir dann die Dorsche und Beifang.

 

 

Wir hatten Makrele, Tobiasfisch, Hering und Dorsch am Haken. Die Stimmung an Bord war bombig.
Uwe ist auch ein toller Skipper und ein gemeinsames Brainstorming über den Aufenthaltsort der Dorsche brachte uns doch noch ein paar gute Dorsche ans Band.

 


Natürlich fuhren uns einige Segler fast über den Haufen....KVR §1 meine Herren! Segler mit Motorbetrieb ohne Kennzeichnung sind scheinbar normal, vielleicht hilft ja ein Führerschein?
Es waren gefühlte 1.000 Segler in der lübecker Bucht unterwegs. Auch der russische 3 Master, die Mir, hisste die Segel und glitt majestätisch dahin. Ohne Sonnencreme ging das bei diesem Trauwetter gar nicht.

Ich hatte mich dazu entschossen ein paar Köder und Kleinteile aus dem Aquantic Programm für den längsten Fisch des Tages beizusteuern.

Immerhin 61 cm hatte der längste Fisch des Tages, Glückwunsch dem Sieger Tim, viel Spaß beim basteln.

 

 

 


 

 

Am 21. Mai hatten wir unser jährliches Aalangeln von unserem Angelverein. Wir saßen am Mühlenteich, mitten in der lübecker Innenstadt. Unmittelbar neben dem Dom, umringt von einem alten Baumbestand, herrlich.

Der Mühlenteich darf normalerweise gar nicht beangelt werden. 2 mal im Jahr bekommt unser Angelverein eine Sondergenehmigung zum Angeln an diesem flachen Gewässer. Wir saßen bei Bombenwetter auf Aal an. Ca. 40 Angler aus 5 lübecker Angelvereinen saßen am Krähen- und Mühlenteich.

Wir fingen von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts insgesamt 6 Aale über 45 cm, von 180-770 Gramm Stückgewicht. Was die anderen Angelveine gefangen hatten, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber das wird dort nicht besser gewesen sein, schade.

Vielleicht sollten die französischen und japanischen Glasaalfresser auf Schwarzmoorgrundeln oder Wollhandkraben umsteigen.

 

 

Der Rasen war frei von Hundescheisse und es lag gar kein Müll herum. Das hat die Stadtverwaltung Lübeck im Griff. Abends kam dann ein Obdachloser Mann vorbei und sammelte freundlich unsere leeren Pfandflaschen und Dosen ein. Wenn wir uns schon die Getränke leisten können, darf der gute Mann wenigstens das Pfandgeld einkassieren.

 

 

 


 

Mitte Mai saßen wir wieder an unserem See. Diesmal hatte ich jedoch eine Grundrute, mit einem 14 mm Bolie am 6er Haken, mit am Start.

Mittlerweile gibt es umweltfreundliche und hübsche Natursteingewichte. Ich verwendete ein 70 Gramm Steingewicht in Kiesgrundfarbe. Dazu passend den Safety Bolt Clip und den Siliconschlauch ebenfalls in sandiger Optik. Ein 12 cm langes Vorfach aus einem hochwertigen Geflecht und fertig war die Falle. Der 14 mm Boilie wurde nur eingeschlauft, ohne Stopper.

Die Rute lag keine Stunde im klaren Wasser, da knallte der Swinger an den Blank und die Bremse schnurrte ab. 74 cm und ca. 9 Kilo hatte der Spielgelkarpfen. Auch diesmal kescherte Shane den Fisch, fehlerfrei. Vater und Sohn am See zum Angeln und Mama sitzt daneben und strickt, das ist kaum zu toppen.

 

Ich liebe meine Familie

 

 

 


 

 

Anfang Mai saßen wir an unserem See und stellten den Weißfischen nach. Mit leichtem Friedfischgeschirr und Posenmontage
dauerte es auch nicht lange, da zog die 6 Gramm Wagglerpose schräg unter die Oberfläche, einfach genial. Made/Dendrobena am 6er Haken geht immer.

Ich fische wie vor 30 Jahren. Eine 22er monofile Schur durchgehend bis zum 6er Gamakatsu Öhrhaken. Der Waggler (Siliconpose mit sehr langer Antenne) ist vorgebleit und 8-10 cm über dem Haken ein 0,6 Gramm Bleischrot.

 

Mein erster Karpfen nach über 10 Jahren, fehlerfrei gekeschert von Shane.

 


 

 

Vom 20.-30. April war ich in Vik Brygge/Flatanger/Mittelnorwegen zum Bootsangeln mit Freunden

 

Hier mein Reisebericht im PDF Format.

 

 


 

 

Am 16. April fand das 8. norddeutsche Naffentreffen in Albersdorf statt.

Knapp 70 Member aus dem Norwegen-Angelforum fanden sich zu einem Treffen im Casino Albersdorf ein.

http://www.norwegen-angelforum.de/index.php

Ich hielt dort einen Vortrag über das Trolling in Norwegen mit einfachsten Hilfsmitteln, bzw "Trolling für Arme".

 

 

 

Hier der Link zu einem kleinen PDF Bilderbericht.

 


 

Am 10. April bin ich einem kleinen Angelverein aus der Umgebung beigetreten. Alles nette Jungs und das Vereinsgewässer ist eine idyllische Kieskuhle am Waldrand.

 

 

Gleich am ersten offiziellen Angeltag war ich mit meiner Familie am Waldsee und wir fischten oldschool mit Pose und Grundblei, herrlich, wie früher. Abends noch den Grill angezündet und unser erstes Stück Grillfleisch 2016 verhaftet.

Es wurden mit dem üblichen Besatz im Frühjahr auch ein paar stramme Regenbogenforellen eingesetzt. Eine 2 Gramm Antennenpose aus Balsaholz (in Holland handgefertigt), 8er Goldhaken, ein Mistwurm und auf die Hakenspitze ein Caster ..... Bäm, ab ging die Forelle.... Micky und Shane kescherten und somit ist es heute nicht nur ein Angeltag, sondern auch ein Fischtag.

 

 

 


 

 

3. April

Am Niederrhein beginnt die Spargelzeit, bei uns im Norden duftet es überall nach frisch gebratenen Hering. Die sonnigen Tage an diesem Wochenende sorgten für einen regen Aufstieg der Heringsschwärme in unsere norddeutschen Flüsse.

Es erreichen mich tolle Fangmeldungen von der Schlei, Kieler Förde, Neustädter Bucht und auch mein Heimatfluss, die Trave, war dabei. Dieses kurze Spektakel konnte auch ich mir nicht entgehen lassen.

 

(Bild oben: Blick von der Herreninsel, Höhe Klärwerk auf das alte Flender Werft Gelände)

 

In der Trave dürfen wir nur mit maximal 30 Gramm Heringsblei fischen und das Heringspaternoster darf nur mit 2 Haken bestückt sein.

Meine Heringsbleie bekommen von mir noch zusätzlich noch einen Streifen silberne Glitzerfolie beidseitig angeklebt. Ich bin der Meinung, das es mehr Heringe zusätzlich anlockt. Die neuen Real Skin Heringspaternoster von Aquantic sind klasse. Um die besondere Fischereiregelung in der Trave zu erfüllen, hatte ich einfach 3 Real Skin Haken vom Paternoster abgeschnitten. Auch nach 50 Heringen war die echte Fischhaut der Paternoster unversehrt.

 

 

Ich fischte heute an einem Traveabschnitt, wo früher Europas größte Klappbrücke, die Herrenbrücke stand. Heute gibt es dafür den mautpflichtigen Herrentunnel. Hier ist die Trave recht eng und maximal 150 Meter breit. Von beiden Uferseiten flogen die Paternoster mittig in die Fahrrinne. Eher zaghaftes anheben der Paternoster vom Flussgrund brachte so manch eine Doublette an die Haken. Strahlender Sonnenschein motiviert die Heringe in die Flüsse aufzusteigen, daher bin ich heute auch erst am Nachmittag losgezogen.

 

Mein Angelgerät zum Heringsangeln:

Rute: Aquantic Target Jerk 2,10 m

Rolle: 5000er Aquantic Solid II Stationärrolle mit 0,14 Geflecht

Paternoster: Aquantic Real Skin mit echter Fischhaut am Goldhaken und Fluo Perle

Blei: Mit zusätzlichen Silberstreifen getunten Aquantic Heringsbleie rot/weiss

 

 

Heute gibt es Spargel vom Niederrhein mit holsteiner Katenschinken. Nächste Woche geht es dann los, Brathering in Sauer legen, Matjes ansetzen. Oh du schöne und leckere Heringszeit.

 


 

 

Das 21. Deutsche Trollingtreffen ist leider schon vorbei. Es war ein tolles Event unter schwierigen Fangbedingungen.

Vom 11.-12. März war ich bei meinem Freund Kay an Bord der Baltic Nomad. Zusammen Mit Mladen hatten wir 2 schöne Tage auf See.

 

Hier geht es zum Bericht im PDF Format

 

 


 

 

Am 11. und 12. März findet auf der Insel Fehmarn das 21. Deutsche Trollingtreffen statt. Bisher haben sich 54 Boote und 130 Teilnehmer für dieses tolle Event angemeldet.

In diesem Jahr fahre ich auf der Baltic Nomad von meinem Freund Kay mit. Zu Gast bei Kay ist auch Mladen, unser 3. Mann. Kay hat nochmal etwas Geld in die Bordelektonik versenkt, da können wir dann herrlich drüber fachsimpeln. Das werden in jedem Fall ein paar tolle Tage mit Freunden und Angelkollegen.

 

Möge eine tolle Wetterlage unser bester Freund am kommenden Wochenende sein. So wie auf dem Bild unten vom letzten Jahr beim 20. TT

 

 

Ich werde dann sehr zeitnah von Bord oder Hafen Burgtiefe berichten.

 


 

 

Am 13. Februar zog es mich nach Travemünde. Heute wollte ich ein paar Plattfische mit Nachläufermontage und Watwurm erbeuten. Auf www.BSH.de sollte das Wasser ab 22-23 Uhr in die Trave einlaufen. Als ich gegen 19 Uhr aufbaute, strömte das Salzwasser aus der Ostsee schon mit Schmackes in die Trave. Ein paar Angler standen schon eine Weile am Kai und hatten noch nix. Von der gegenüber liegenden Hafenseite schallte das gebimmel der Aalglöckchen herüber, aber ich sah keine Fische hochkommen. Die 135 Gramm Triangel Noppenbleie blieben schön in der Strömung liegen. meistens reichen hier 80-90 Gramm Noppenbleie. Oliven oder Kugelbleie kullern hier sofort weg und hängen dann irgendwo seitlich am Ufer fest, also Noppenblei und gut. Am 2er Butthaken hatte ich einmal 2 Perlmuttperlen und einmal nix auf dem 50 cm Vorfach. In Travemünde ist weniger Lametta am Vorfach meistens fängiger. Besonders grün und Fluo mögen die Fische in Travemünde scheinbar nicht so gerne. Meine frischen Watwürmer brachten mir heute nur eine 30er Aalmutter und ein paar zarte Zupfer, mehr war nicht zu holen, Schade.

Das ausbaggern der Fahrrinne in Travemünde hatte vor ein paar Jahren bittere Auswirkungen auf die Fische vor Ort. Der Saugbagger zerstörte den nährstoffreichen Gewässergrund der Travemündung. 2007-2008 waren daher sehr schlechte Angeljahre für die Uferangler in Travemünde. Mittlerweile geht es wieder aufwärts und die Fänge sind wieder besser geworden. Flunder, Kliesche und Dorsch gehen an guten Tagen in schönen Größen an den Haken.

Auch die Angelei mit dem Gummifisch ist bei einlaufenden Ostseewasser recht fängig. Ein 20-30 Gramm Bleikopf und ein 8-10 cm Gummifisch reicht da völlig aus um ein paar Dorsche zu erwischen.

 

Meine Ausrüstung für das Grundangeln in Travemünde ist folgende:

Rute: Aquantic Target M in 3,0 m und 40-130 Gramm Wurfgewicht

Rolle: Aquantic Acute 6000i mit der neuen 0,18 mm Aquantic Sea Braid

 

Die Dorsche ziehen sich jetzt gerade in ihre Laichgebiete zurück, daher wird es in den nächsten Wochen etwas mau mit den Dorschen vom Ufer aus. Egal, sollen die Dorsch mal ordentlich für Nachwuchs sorgen. Frisches Salzwasser wurde ja in den letzten Monaten reichlich in die Ostsee gedrückt.

 

 


 

Anfang Februar stellte ich mit sehr leichtem Geschirr den Barschen in der Lübecker Innenstadt nach. Im Winter tummeln sich die Stachelritter im Stadtbereich der Trave.

Kleine Zocker und Pilker von 3-5 Gramm, sowie 5-7 cm Gummifische sind hier die angesagten Köder. Man steht nie alleine an der Kaimauer, da sind immer ein paar Angler zum Basche zuppeln.

Meine Rute ist eine DOIYO Yujin NX in 1,98m und 3-12 Gramm Wurfgewicht mit einer 1000er Shimano Aernos.

33 cm ist kein Riese, aber mein größter Barsch 2016, bisher.

 

 


 

Am 16. Januar war ich am Nachmittag am Hemmelsdorfer See um den Barschen auf die Pelle zu rücken. Der Fischer, Peter Liebe ist auch startklar für einen Zug mit dem Netz. Die Bläßhühner stecken im Schilf und gehen vor dem Seeadler in Deckung. Im Winter stehen die Fische zu tief, da muss der Seeadler halt mal ein Huhn verputzen. Viele Graugänse sind auf unseren Feldern, es liegt auch kaum Schnee.

 

 

Kleine 7-10 cm Gummifische im unauffälligen Farbdekor kamen zum Einsatz. Vom Ufer, in den neuen Thermoboots kam ich bis auf 4-5 m Wassertiefe. Kein Zupfer, mit der Barschhegene und 10 Gramm Dropshot Blei suchte ich die Kante noch auf die Stachelritter ab, leider auch ohne Erfolg. Die Barschhegene zupfe ich sehr zart, quasi wie beim Dropshot. Wenn die Barsche dort sind, rappelt es auch sonst.

Nur einen Mr. Wilson konnte ich vor dem ertrinken retten.

 

 

Die "The Tock" von Iron Claw in 2,4 m in Verbindung mit der 2000er Margus Stationärrolle von Iron Claw, sind mir echt ans Herz gewachsen. Für das mittlere Gummifischen absolut perfekt ausbalanciert und ein tolles handling.

Für die Barschhegene und sehr leichtes Dropshot fischen auf Barsch verwende ich seit kurzem die DOIYO Yujin NX in 1,98m und 3-12 Gramm Wurfgewicht. Eine leichte, toll verarbeitet, schnelle Rute ohne Schnickschnack zu einem echt tollen Preis.


 

 

Meinen erster Angeltrip im neuen Jahr starteten wir am 9. Januar zu 3. von Travemünde. Mein Freund Kay lag leider mit einer fetten Grippe und Mittelohrentzündung flach. Daher steuerte ich heute seine Baltic Nomad. Wir starteten von Travemünde, Käptn Ahab, Bubi und ich.

 

 

Heute Morgen hatten wir 0°C Lufttemperatur und das Wasser im Travemünder Hafen hatte auch nur schlotterige 3,0°C. Der Wind kam mit 3 bft aus Süd Südwest und die Sonne ging knallorange im Osten auf, herrlich.

 

Die Planar Standheizung bollerte schön warm und die Scheiben vom Boot waren schnell eisfrei. Wir hatten uns auf ein Meerforellen Setup aus Blechködern geeinigt und wollten später den Seelachsen mit dem Gummifisch nachstellen. So war der Plan, Morgens um 8 Uhr.

 

Über 10m Wassertiefe ließen wir die Köder zu Wasser und wir trollten mit knapp 2 Knoten über die ruhige Ostsee. Wir hatten keine Fischschwärme auf dem Echolot und Null Fischkontakt bis 11 Uhr. Wir pflügten daher nun Wassertiefen von 18-22m durch. Über Funk kamen heute leider auch nur ernüchternde Fangmeldungen, bzw keine. Es waren einige Boote auf dem Wasser zu sehen, die meisten trollten.

 

In ca. 500 Metr Entfernung sahen wir dann auch mehrfach die beiden männlichen Delfine springen und buckeln, einfach herrlich. Die beiden Delfine sind schon seit 4-5 Wochen in der Lübecker Bucht zu Gast. Befreundete Bootsfahrer hatten heute die beiden Delfine sogar längsseits direkt am Boot gefilmt, schon cool.

 

 

Irgendwann hing sich endlich ein Fisch an einen unserer Köder, ein 53er Dorsch. Gegen 16 Uhr brachen wir dann ab und es ging zurück nach Travemünde. Kein jiggen auf Seelachs mit dem Gummifisch, leider.