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2015 waren es für mich 29 Bootsangeltage, davon 18 Trollingtage

 

 

 


 

Am 27. Dezember bin ich bei Kay auf der Baltic Nomad mitgefahren. Wir liefen am frühen Morgen von Travemünde bei 4-5 bft aus Südwest aus. Heute wollten wir über tiefem Wasser den Seelachsen nachstellen. Trolling war angesagt, mehr geht bei der heutigen Welle auch kaum. Die 2. Rute war keine 60 Sekunden im Wasser, da ging schon der erste Dorsch auf den grundnah, am Downrigger, geführten Blechköder. Auch Seelachs und Wittling lies sich nicht lange bitten. Es waren noch 4 weitere Bootskameraden in Sichweite auf Trollingfahrt, ebenfalls recht erfolgreich.

 

 

Gegen 10 Uhr wurde der Wind dann sehr garstig und wir hatten 6 bft mit upgrade in der Lübecker Bucht anstehen. Am späten Vormittag ging noch eine 46er Trutte auf den Apex an der Tauchscheibe, perfekt.

Gegen 13 uhr setzten wir den Heimatkurs, wir hatten genug Fisch für 2015 gefangen. Das war ein toller, entspannter, Jahresabschluß.

Kay, dankeschön mein Freund.

 

 

Die Seelachse waren alle über 60 cm und standen sehr gut im Futter. Unser größter Dorsch hatte heute immerhin 72 cm. Wenn man die Fischschwärme auf dem Echolot hatte, kamen auch prompt die Einschläge an den Ködern, herrlich.

 


 

 

Vom 4.-8. November war ich zu Gast bei meinem Freund Kay.  An Bord seiner Baltic Nomad wollten wir in diesem Jahr gemeinsam am 2. Bootsanglerfestival Heiligenhafen teilnehmen.

 

Hier der ausführliche Bericht im PDF Format

 

 

 


 

 

Am 10. Oktober waren wir in Hitzacker, an der Elbe, zum Zanderangeln. Zumindest wollten wir Zander an die Gummis bekommen.

 

 

Ostwind und strahlender Sonnenschein bescherte uns einen tollen Tag an der naturbelassenen Elbe. Es herrscht zur Zeit extremes Niedrigwasser und die Zanderfänge sind mehr als bescheiden. Wir tingelten zu 4. trotzdem die tiefen Buhnen ab und fingen zumindest Hechte. Von Halbstark bis Mittelklasse gingen die Hechte an unsere Gummis und Spinner.

 

 

Seeadler, Eisvögel und massenhaft Biberspuren gab es zu sehen. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis hier zu fischen.

Ab jetzt heißt es bei uns "Die Hechttour an die Elbe".

 


 

 

Vom 25.-27. September war ich zu Gast bei Jan auf seiner neuen 7 Meter Aquaholic. Auch Andreas war noch mit an Bord und so stellten wir zu 3. den Fischen vor Großenbrode in der Ostsee nach. Moderate, westliche Winde, Sonne satt und eine Wassertemperatur von 15°C waren eine gute Vorraussetzung für ein paar tolle Bootstage auf der Ostsee.

 

 

Mit den Dorschen sah es zur Zeit sehr mau aus. Seelachs mit Glück, Makrelen, wenn man sie mit dem Paternoster suchte, ansonsten lief es mit den Plattfischen ganz gut. Wir wollten es am Samstag und Sonntag auf Plattfische versuchen. 

Es lief ganz gut und die größte Platte am Samstag war eine 46er Flunder. Alle Platten hatten wir auf Sänger Aquantic Pearl Rig I Plattfischvorfächern überlistet. Als Bleibeschwerung verwendeten wir 40-60 Gramm Pilker ohne Drilling oder 60-80 Gramm Kugelbleie. In Wassertiefen von 7-11 Meter suchten und fanden wir die Plattfische. 3 kleine Dorsche vergriffen sich dann auch noch an den Sänger Aquantic Pearl Rig I Plattfischvorfächern. Bei den Vorfächern sollte unbedingt darauf geachtet werden, das die Anbissstelle mit dem Spinnerblatt nach unten montiert wird. Das Spinnerblatt klappert dadurch schön verführerisch am Grund und lockt die Plattfische an. Wir konnten das sehr schön mit der Waterwolf UW Kamera im Nachhinein beobachten.

 

 

Am Sonntag lies der Wind nochmals nach und kam aus Nordwestlicher Richtung. Auch die Drift war sehr mau. Bis zum Mittag lief es sehr zäh vor Großenbrode, daher fuhren wir zum Mittagessen in den Hafen und aßen in der Krossen Krabbe (1.000 Meter vom Hafen) zu Mittag. Die Fischsuppe ist dort wirklich klasse.

Nachmittags ankerten wir nicht mehr am Platz, sondern ließen uns von 6 auf 12 Meter raus driften. Das gab noch ein paar schöne Plattfische und die Bisse waren recht ungestühm. Wir hatten einige Bisse mit der Waterwolf Unterwasserkamera gefilmt. Ich werte die Videos gerade aus, aber die Qualität der Aufnahmen sind schon klasse.

 

 

 


 

Am 22. August war ich zu Gast auf der 6,4 Meter langen Nordlicht von Martin. Wir starteten früh am Morgen aus Großenbrode, gobe Richtung war tiefes Wasser östlich von Staberhuk/Fehmarn.
Der Wind kam frisch aus Ost und hatte die Wellen ganz schön aufgebügelt. Es war schon etwas kabbelig auf der Ostsee, aber irgendwas ist ja immer ......

Das Wasser unter Land hatte 20°C und auf der freien Ostsee immerhin noch 16,7°C. Dazu kommt das jahreszeitlich bedingte absterben der Algen und der Düngereintrag der Bauern. Das Ganze zerrt sehr viel Sauerstoff aus der Lübecker Bucht.
Wir suchten daher die Fische im tiefen Freiwasser. Auch andere Bootsangler und die Kutterflotte von Heilgenhafen suchte nach guten Fischgrößen.
Es begann recht zügig mit ein paar kleinen Tangdorschen über 18-20m Wassertiefe. Alle Dorsche hatten Untermaß und gingen zurück.
Wir versetzten an eine Strömungskante und suchten nach kleinen Schwärmen von Seelachsen oder Makrelen.
Mein Freund Kay hatte am letzten Wochenende mit seiner Frau ein Duzend gute Makrelen erwischen können.
Auch heute gingen fast alle Dorsche auf kleine, unbebleite Beifänger. Sowohl Dorschfliegen als auch der rote Jigwurm gingen ganz gut. Die Beifänger sollten aber ohne Bleikopf sein, damit mehr Spiel im Köder ist. Pilker und unaufällige Gummifarben wurden ignoriert.

Am Ende erwischte ich auf einen Iron Claw Slim Jim Gummi in 16 cm und firetiger Farbkombi mit 60g Bleikopf einen 60 er Dorsch. Damit war das 2 Personen Abendessen von Martin gesichert.

 


Wir hatten einen sonnigen, fast wolkenfreien Tag auf der Ostsee, die Fische brauchen kälteres Wasser, dann füllt sich auch wieder die Fischkiste.

 

Dankeschön Martin, ich bin gerne wieder zu Gast an Bord der Nordlicht

 


 

Beruflich war ich Mitte Juli in Hitzacker, an der Elbe. Wir hatten uns ein gutes Hotel in Hitzacker ausgesucht und konnten Abends nach Feierabend auf den Buhnen mit Gummifisch und Grundmontage die Fische im Flachwasser jagen. Die Elbe bei Hitzacker hat einen normalen Wasserstand von 3,3 Meter. Jetzt sind es gerade mal 1,2 Meter.

 

 

Ein paar 50-60 cm Hechte bekamen Volker und ich an den schlanken Gummifisch gelockt. Ich fischte mit dem Iron Clam Slim Jim 10 cm in der Farbe GS und 10 Gramm Kugelkopf. Das 0,28 mm Fluocarbonvorfach hielt den Hechtzähnen stand. Natürlich hatte ich die "The Tock" Gummifisch Rute von Sänger Iron Claw dabei.

 

 

Die Wollhandkrabben stahlen uns die Tauwürmer von den Grundmontagen. Die Aalangler vor Ort fischten mit Krallenbleien von 100-150 Gramm mitten im Hauptstrom der Elbe. Der Schiffsverkehr war völlig stillgelegt wegen dem Flachwasser.

Eisvögel, Austernfischer, Störche und der fleissige Biber sogten für harmonische Ablenkung. Die Elbe ist in diesem Flußabschnitt sehr hübsch anzuschauen.

 


 

 

Anfang Juli war ich zu Gast bei Bernd auf der Festina Lente. Vom Heimathafen Grömitz ging es Morgens sehr früh auf die Ostsee.

Gleich beim ersten Stop ging es auch schon los. Kaum Drift, Sonne satt, ein 40 Gramm Bleikopf mit einem 12 cm Slim Jim von Sänger Iron Claw in rot/silber war sehr erfolgreich. Auf kleine Pilker gingen die Seelachse auch, aber die Bissfrequenz war viel niedriger.

Die Dorsche hatten im Schnitt 50-65 cm und die Seelachse waren mit 60-70 cm erstaunlich gut in Futter und sehr kampfstark. An unserem leichten Geschirr ein Heidenspaß.

 

 

 

 

Tja, den Fischen habe ich bei steigender Wärme auch schnell aus der Jacke geholfen und auf Eis gelegt.

Wir hatten ein Beissfenster von 6:30 bis 8:30 Uhr am Morgen. Danach war es nahezu wie abgeschnitten. Das lag mit Sicherheit am Schleppnetz fischenden Fischer. Der Fischer zog direkt durch unseren Fischschwarm. Kurz nach 8 Uhr tuckerten dann auch die Neustädter Leihboote heran, zu spät Freunde, leider.

 


 

 

Moin Moin,

diesmal war ich nicht zum Meeresangeln auf der heimischen Ostsee auf Dorsch und Co unterwegs. Es zog mich an den Rhein, oder auch Holland Diep. Auf eine spontane Einladung eines Bootsanglerkameraden ging es vom 26. Juni bis zum 1. Juli an Bord eines amerikanischen Alubootes auf Zander.
Dirk, der Skipper, hat aus seiner 5,5m Aluschale eine flotte Fangmaschine gebaut. Bug E-Motor mit Autopilot und GPS gesteuerter Parkfunktion und Fernbedienung. Heck E-Motor zum Backtrolling. 2 Echolote und ein Kombigerät mit Structurescan lassen keine technischen Wünsche offen. Viel Technik, aber bei Wind und Strömung erleichtert das die Präsentation der Köder ungemein.

 

 

 

Wir fischten von 8-18 Uhr überwiegend an den Strömungskanten von Rhein und Maas vertikal auf Zander. Auch an Brückenpfeilern suchten wir nach dicken Barschen. Gummis von 10-12 cm waren unsere 1. Wahl. Bedeckte Braun und Grüntöne waren fängig.
Ich hatte ein Sortiment Slim Jim Gummis im Gepäck und war bestens gerüstet.
Mein Favorit war der Slim Jim GS in 10 cm und 28g Kugelbleikopf und dünndrahtigen Haken.

Ich war sehr überrascht, wie fängig diese unauffälligen Farben sind. Der Rhein ist ja nun mal auch ein trübes Wässerchen.

Tja, meine neue GuFi Kombo von Iron Claw ist mir mittlerweile völlig ans Herz gewachsen.

Rute: Iron Claw The Tock in 2,4m, bis 65g Wurfgewicht, 190 Gramm Eigengewicht
Rolle: Iron Claw Magus 2000, 268g Eigengewicht
Schnur: Iron Claw Pure Contact Braid 0,14 mm

 

 

Meine "The Tock" liegt mit der 2000er Magus zu 100% ausgewogen in der Hand und ein ermüdungsfreies Fischen über viele Stunden ist damit gewährleistet.

The Tock, diese Rute gibt auch sehr sensible "stubser" von vorsichtigen Bissen bis ins Handteil durch. Wenn wir vertikal fischten hatte ich die "The Tock" als tote Rute am Start und mit einem grundnah geführten Slim Jim bestückt.

Die Zander machten es uns nicht so leicht, auch andere Boote fingen eher mäßig. Trotzdem kamen bei uns ein paar Ü 80 Zander ins Boot. Bei einem befreundeten Bootsteam kam sogar ein 95er Zander ans Band.

 

 

Der holländische Rhein ist "hübschhässlich" anzuschauen. Industrie, Berufsschiffahrt und Natur geben sich die Klinke in die Hand. Für mich, als Norwegen und Ostseeanblick gewöhnten Brackwasserpiraten war das schon eine "optische" Umgewöhnung.

 

Laßt Euch vom warmen Wasser nicht abschrecken, ran an den Fisch, Grüße, Marco

 

 


 

Grömitz, am 13. Juni. Ich war zu Gast bei Bernd an Bord der Festina Lente. Auch Rolf war diesmal mit dabei und hatte alles für die leichte Angelei auf Dorsch dabei. Nieselregen, Wind aus West und das Barometer spielt verrückt. Na, mal schauen.

 

 

Hochmotiviert fuhr Bernd ein paar vielversprechende Plätze an. 20, 15, 10 und 8 Meter Wassertiefe fuhren wir an und beangelten mit kleinen Pilkern und Gummifischen den Seeboden. Die Netze standen heute alle tiefer als 15 Meter. Ich hatte einen Iron Claw Slim Jim in giftgrün am 50 Gramm Kopf montiert und konnte auch mit diesem tollen Köder nix gescheites ins Boot holen, schade.

 

 

Wir hatten gute Laune, die Segler ließen sich heute gar nicht Blicken, herrlich! Es kamen gefühlte 10 Minidorsche zum abhaken an Bord. Alle Dorsche hatten unter 40 cm. Auch andere Bootsangler fuhren ratlos und suchend über die Ostsee. Die Wassertemperatur hatte 18°C und es waren schon reichlich Quallen unterwegs. Am späteren Vormittag waren wir dann etwas ratlos und rüsteten unsere Pilkruten zum Trolling um, fertig aus!

 

Bernd hatte ein paar Tauchscheiben an Bord und 2 Schlepplöffel von Rhino, die 20. TT Edition "Eskimo Pee". Ich steuerte noch 2 Wobbler dazu, fertig war das Setup für 4 Schleppruten. Nach kurzer Zeit stieg eine 45er Makrele ein und wurde von Bernd zum grillen eingeladen........

 

 

Gegen Mittag kam dann doch noch die Sonne raus und so konnten wir im schönen, Grömitzer Jachthafen bei einem Stück Erdbeertorte und Kaffee den bescheidenen Bootsangeltag ausklingen lassen. Auch befreundete Bootsangler waren heute nicht sehr erfolgreich. Vielleicht lag es am drehenden Wind von Ost auf West und dem springenden Luftdruck?

 

 

 


 

11. Bornholm Master 2015

Vom 19.-26. April waren wir mit 6 deutschen Trollingteams bei den 11. Bornholm Master dabei.

400 Trollingboote gaben sich die Ehre dem König der Ostsee nachzustellen.

Ich war an Bord der Baltic Nomad von meinem Freund Kay.

Zusammen mit Bubi, unserem Arbeitskollegen, hatten wir 6 tolle Tage auf der Ostsee vor Bornholm verbracht.

 

Hier geht es zum 16 Seiten Bericht im PDF Format (6,3 MB)

 

 


 

Vom 12.-19. April war ich in Schaprode, auf Rügen. Zusammen mit Ikke wollte ich auf der Optimus Prime auf Lachsfahrt an der Kadettrinne fahren. Ich bezog Quartier im WoMo von Ikke auf dem Campingplatz Schaprode. Gemütlich und stressfrei, herrlich.

Am 13. April hatte ich einen Gast an Bord. Marco aus Rostock hatte bei einer Bootsangler Tombola in warnemünde eine Mitfahrgelegenheit auf der Optimus Prime gewonnen.

Die Fischerei am Sonntag gestaltete sich sehr schwierig, die Lachse waren nicht auffindbar. Viele Boote hatten gar keinen Lachs ins Boot bekommen, geschweige denn an den Haken. Doppelwrack und Fischkasten sollen an diesem Tag wohl ganz gut gewesen sein.

 

 

Marco konnte heute seinen ersten Lachs drillen. 95 cm und gute 8 Kilo, Glückwunsch Namensvetter. Ein 15er Grizzly in Schwede/Kupfer mit 25 Gramm am Mast war der erfolgreiche Köder.

Auch die Küstenwache lungerte am VTG herum und suchte Boote, welche gegen die KVR verstoßen? Ich finde solche Kontrollen völlig okay und zweckmäßig.

 

 

Es dauerte keine 30 Sekunden, dann war das Gummiboot der Küstenwache zu Wasser gelassen. Es wurde auch gleich ein Trollingboot aufgebracht und kontrolliert. Insgesammt wurden 10 Trollingboote kontrolliert und wir schauten die ganze Zeit unbehelligt zu.

Es blieb bei einem Lachs für uns, leider.

Die gesamte Folgewoche zwang uns ein schwerer Sturm aus West im Hafen Schaprode wie ein Zwischendecksmüllhafen herum zu lungern und kneipen zu gehen. Kakao mit Rum, oder so .......

Achja, Heringe stippen waren wir auch noch mit Dietmar, Hansi, Sascha und Andreas und Ikke im Bodden.

 

 

Ich weis nicht genau, wieviel Hering wir hatten, aber es waren 400-500 Stück. In sauer eingelegt mit Pellkartoffeln, hmm lecker......


 

Für mein Sony XperiaZ Smartphone hatte ich mir Anfang März die Navigationssoftware von Navionics im Googleplay Store für 38€ herunter geladen.

Die Navigation ist sehr exakt und das speichern von Markierungen ist ein Kinderspiel.

 

Software: Boating Europe Version 4.3.1

 

Lediglich die Registrierung über mein Smartphone funktionierte nicht, trotz Navionics Support. Der Support hatte das registieren für mich übernommen. Tolle Software und der Service ist ebenfalls ne Bombe.

 

Als 3. redunantes Navigationssystem an Bord der Blue Fin und zum Karte schmökern erstklassig.

 

 


 

 

Vom 18.-22. März war ich in Burgtiefe auf Fehmarn zum 20. Deutschen Trollingtreffen.

Dirk war diesmal mein Beifahrer und wir hatten ein paar fängige und lustige Tage auf der Insel.

 

Hier der Bericht vom 20. Deutschen Trollingtreffen auf Fehmarn in PDF Format

 

 


 

Sonne satt und 16°C Lufttemperatur auf der Ostsee vor Travemünde. Der 8. März war ein richtig schöner Frühlingtag. Die Wassertemperatur betrug 4,4-4,9°C und der Wind kam mit 3-5 bft aus SSW.
Bis um 11 Uhr hatten Hartwig und ich lediglich 2 Dorsche beim Trolling eingesammelt. Ich hatte eigentlich mit der einen oder anderen Meerforelle gerechnet, schade eigentlich.
Wir hatten beim Trolling ein paar sehr große Herings oder Wittlingsschwärme über 18-23 Meter Wassertiefe auf dem Echolot gesichtet und die Positionen auf dem Plotter gespeichert. Sollte der Wind heute noch nachlassen, werden wir die Positionen mit dem Slim Jim bearbeiten.
Der Wind ließ gegen Mittag das stationäre Gummifisch Jiggen zu. Also Driftsack raus und los ging es. Ich hatte einen Eagle Claw Slim Jim in 16 cm mit 70 Gramm Rundkopf Big am 7/0 von Aquantic montiert. Es sollte heute die Farbe FT (giftrün) sein.
Ein gutes Duzend Dorsche von 50-60 cm konnten wir bei Kaiserwetter in die Fischkiste befördern.
Auch Heute gab es Bereiche in der Lübecker Bucht mit braunem Wasser. Wir blieben daher weiter draussen über 20-23 Meter Wassertiefe und klarem Wasser und gaben Gummi!
Also wir am späten Nachmittag wieder in Travemünde einliefen, blies uns ein warmer Landwind entgegen, herrlich ........ und der Winter ist endlich Geschichte.

Das stationäre Angeln mit dem Gummifisch war heute die erfolgreichere Angelmethode.

 

 


 

Am Valentinstag zog es mich auf die Lübecker Bucht. Morgens lief ich bei strahlendem Sonnenschein von Travemünde aus. Ein schwacher Wind aus Ost Nordost und kaum Kraut im Wasser. Leider ist das Wasser in der Lübecker Bucht seit einer Woche sehr stark eingetrübt. Die Ursache für das bräunliche Wasser scheint sehr starker Süßwassereintrag in die Lübecker Bucht zu sein. Am späten Vormittag wurde es plötzlich nebelig, die Sichtweite blieb aber bei 1-1,5 SM.

 

 

Die Fänge der letzten Tage waren auch nicht so berauschend, aber Versuch mach Klug. Das Oberflächenwasser hatte heute 2,9°C und es waren gar keine Stöter in Sichtweite. Ein paar kleine Fischerboote kamen mir von der Meck Pom Küste in Richtung Travemünde entgegen. Ich blieb aber vor Brodten und Niendorf und begann gestakkert auf beiden Riggern grundnah über 8-14m Wassertiefe. Östlich vom Steinriff nix. Dann nördlich vom Steinriff über 20-22 m Wassertiefe in Richtung Niendorf, nix. Vor Niendorf beackerte ich dann die kleinen Plateaus mit dem Slim Jim Gummi und 40-60 Gramm Kopf, auch hier nix. Lediglich größere Futterfischschwärme waren grundnah auf dem Echolot zu sehen. Ich fuhr die Rigger direkt über und unterhalb der Futterfische durch die Bucht, nix zu holen.

Zwischendurch hatte ich für 2-3 Stunden nur Wobbler angeködert, da ich mir von den Rasselkugeln und dem großen Staudruck ein paar Anbisse erhoffte, Fehlanzeige!

Naja, heute ist Valentinstag! Also hatte ich bei Bäcker Junge in Travemünde für meine Familie und mich ein paar feine Stücken Kuchen eingepackt.

 


 

 

Am 07. Februar fuhr ich bei Kay auf der Baltic Nomad mit. Wir nahmen am Gemeinschaftsfischen des BAC in Möltenort Teil. Auch Bubi, unser 3. Mann bei den Bornholm Master 2015 war zum ersten mal zum Trolling unterwegs.

Ein garstiger Wind aus West und diesiges Wetter mit Regeneinlagen begleitete uns über den Tag. Wir blieben in der windgeschützten Kieler Förde und fuhren die Kanten ab. 12-15 m Wassertiefe schien uns optimal. Das U Boot Denkmal hatten wir immer im Blick und auch die Colorline Fähre zog an uns vorbei, leider ohne uns. Die Wassertemperatur lag an der Oberfläche bei 2,4-2,8°C.

 

 

Über den Tag verteilt sammelten wir ein Duzend strammer Dorsche bis 58 cm und 1,7 kg Stückgewicht ein. Knapp über Grund am Downrigger, an der Tauchscheibe und an den Inlineplanerboards bissen die Fische. 2 Meerforellen rundeten diesen Tag geschmackvoll ab. Bubi hatte die Sache mit dem Trolling schnell geschnallt und die Handgriffe saßen. Das Team Bornholm Master 2015 hatte seinen ersten Trainingstag harmonisch und erfolgreich absolviert.

 

 

 

 


 

Der Winter kommt nochmals zurück. Ab Sonntag, den 01. Februar ist Schnee und Dauerfrost angesagt. Daher hatte ich die Blue Fin am 31. Januar aus dem Wassergenommen und winterfest gemacht.

Sven und Tommy waren am 31. Januar vor Travemünde mit der Antonia unterwegs und schleppten über 10-20 m Wassertiefe. Anfangs war es ein zähes fischen. Später fuhren die beiden auf ca. 8 m Wasseertiefe unter Land und sammelten Fische ein. Unter anderem eine schöne 52er Meerforelle, Glückwunsch Jungs :-)

 

 


 

 

Am 23. Januar war Volker mit an Bord der Blue Fin. Wir trollten vor Travemünde parallel zur Fahrrinne über tiefem Wasser. Grüne und blaue Wobbler und Bleche von 8-10 cm schleppten wir mit knapp 2 Knoten SOG durch das kalte Wasser. Nur im Pullover Mitte Januar auf der Ostsee, unglaublich. Die Sonne schien herrlich und es war spiegelglattes Wasser. Das Wasser hatte heute nur noch 3,5°C, vor einer Woche waren es noch 5,8°C. Kein silber und auch keine Seelachse über 18-22 m Wasser. Immerhin 2 Dorsche kamen so ins Boot. Im Dunkeln hatten wir noch vor Niendorf geankert und mit Watwürmern am Sänger Plattfisch System gefischt. Lediglich einen Dorsch fingen wir noch. Es war ein sonniger und windstiller Tag auf der Ostsee, aber mein 2. schlechtester Tag auf der Ostsee in Sachen Fischausbeute. Hoffentlich läßt der Kälteeinbruch noch auf sich warten.

 

 


 

Der Saisonauftakt 2015 begann für mich am 17. Januar. Sonne satt und ein frischer Wind aus West bescherte uns einen tollen Tag in der Lübecker Bucht.

Tommy und Sven waren heute mit an Bord der Blue Fin. Trolling war angesagt. Es war heute gar nicht so leicht die Fische zu finden. Flach lief nix, auf 10-12 Meter Wassertiefe war es auch eher mau. Viele Schwärme von Futterfischen hatten wir auf dem Echolot gesichtet, brachte aber leider kein silber an Bord.

Am frühen Nachmittag fuhren wir dann über 14-18 Meter Wassertiefe und wir bekamen Dorsche ans Band.

 

 

Die freeline Rute mit einem Wobbler aus der Doiyo Range brachte heute die meisten Fische. Der Dogu 80 BG Wobbler von meinem Sponsor Sänger TTS erwies sich heute wieder mal als fängig. Der bullige Dogu 80 scheint den Dorschen zu gefallen. 80-90 Meter hinter dem Boot reizte der Dogu 80 die Dorsche zum Anbiß.

 

 

 Ein knappes Duzend Dorsche kamen an Bord der Blue Fin. Leider kam kein silber dazu, die Forellen machten sich in der Timmendorfer Bucht recht rar. Uns waren die Dorsche sehr recht, denn Sven hatte für Sonntag Dorsch geplant, einen Plan B gab es nicht. Also mussten wir Dorsche ins Boot hieven, damit bei Sven am Sonntag die Küche nicht kalt blieb. Dorsch ist eh gesünder als Döner.

Andere Trollingboote hatten gute Seelachsfänge gemeldet, aber silber war auch hier mau.

 

 

Die Saison 2015 ist angefischt, jetzt kann es los gehen.