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2013 waren es für mich 44 Bootsangeltage, davon 40 Trollingtage

2013 war für mich ein tolles Jahr auf der Ostsee.
Viele gesunde Fische aus unterschiedlichen Jahrgängen konnten wir auf die Schuppen legen,
was will das Anglerherz mehr!



Für 2013 waren 3 Trolling Urlaubstrips mit der Blue Fin geplant.
05.04.-21.04.2013 Schaprode/Rügen zum Lachstrolling
12.07.-28.07.2013 Etnefjord/Norwegen zum Fjordtrolling mit Familie und Freunden
Ende November 9 Tage Trolling vor Travemünde



Auch am 30. Dezember stach ich mit der Blue-Fin wieder in See. Heute war Björn, ein Trolling Kollege und Stegnachbar, mit an Bord. Bei strahlendem Sonnenschein und fiesem Südwestwind (5-6 bft) zogen wir die Köder durch das 6,3°C kalte Wasser. Es war ein eher zähes fischen. Unsere Fische sammelten wir vereinzelt ein, es gab heute keinen hot spot. Der größte Dorsch hatte heute stattliche 72 cm.


Es waren einige Trollingboote auf dem Wasser. Immer schön unter Land war der Wind auch kein Problem. Auch die Netze standen sehr ufernah.
Am Ende des Tages waren es dann 3 gute Dorsche und auch feines silber kam ins Boot.


Damit ist die Saison 2013 gelaufen. Für mich war es ein gute Jahr auf der Ostsee.



Am 29. Dezember konnte ich endlich wieder auf die Ostsee. Bei stark bedecktem Himmel und 4-5 bft aus aus Südwest lief ich mit Simon von Travemünde aus. Simon war zum ersten mal zum Trolling unterwegs und konnte seine ersten Braunlachse fangen.


Es war Anfang ein zähes fischen, aber, nachdem die Sonne doch immer mal kurz hervor kam, sammelten wir ein paar schöne Dorsche ein. Heute hatte ich erstmals die neuen Wob Holder von Mika montiert. Die Wob Holder sind toll verarbeitet und sehen richtig gut aus, laufen auch sehr schön....... und....... fangen!
Simon durfte dann auch noch seine erste Meerforelle keschern.
70 cm silber und gut im Futter, so schliesst man einen tollen Trollingtag doch gerne ab.


Kein Kraut, kaum Netze, die Wassertemperatur hatte an der Oberfläche noch 6,7°C, unglaublich! Alle Fischen gingen nahe der Wasseroberfläche an die Köder.



Am 26. November fuhr ich bei Hansi auf der Sammy mit. Kaiserwetter, aber kalt. Kaum Wind aus Nordwest. Wassertemperatur Travemünde 7°C, Ostsee 7,2-7;4°C.


Massenweise Kraut, es war der Wahnsinn. Naja, nach dem fetten Nordwind kein Wunder. Wir hatten 2 Dorsche von 62 und 64 cm, einen 45er Seelachs und silber in Untermaß. Das Wetter war traumhaft, aber den Fischen wollten unsere Bleche nicht munden, egal.



Am 24. November war ich für 2 Stunden auf der Ostsee. Gegen 10 Uhr frischte der Nordwind auf Stärke 5-6 auf. Das war zuviel für Papa. Die Strömung lief quer zur Welle, das hatte für mich keinen Sinn.



2. Ende November update:
Das Wochenende 23.-24. November wurde vom Nordwind beherrscht. Die Welle vor Travemünde war mir am Freitag schon zu doll. Dann hatte ich doch lieber am Boot gebastelt und einen Ring an einer Ron Thompson Salmonizer Riggerrute erneuert. Der Ring brach beim einpacken, nichts wildes. Bei einer 22€ Rute darf das auch mal passieren!
Ein wenig Bastelarbeiten am Boot und 2 neue Aufkleber am Rumpf hatte ich am 23. November erledigt. Einige Trollingboote waren heute draussen.



Die BAC-Bootsanglerclub Fahne wurde erneuert und die NAF-Norwegen-Angelforum Fahne dazu geflaggt.


1. Ende November update:
Das Wetter ist Ende November sehr gnädig. Wenig Wind, stark bewölkt, aber kein Regen, fast perfekt.
Das Oberflächenwasser hatte noch knapp 9°C und der Wind kam aus südwestlichen Richtungen. Die letzten Quallen bleierten durch das Wasser, störten aber nicht. Die Bootsangler von Travemünde fangen im Moment gut Dorsch und auch Heringe. Es sind über tiefem Wasser sehr leicht Wittlingsschwärme zu finden.
Die Riggerruten blieben unberührt, es lief an den Brettchen mit 25 Gramm Paravan und natürlich die Tauchscheiben mit Apex. An und über wechselnden Bodenstrukturen konnten wir ein paar gute Meerforellen in blanken Silberkleid erbeuten.
Ich hatte an unserem Familientag auf dem Boot die Rigger und Tauchscheibenruten am Abend schon verstaut, da pfiff ein Brettchen ab. Mein Sohn Shane-Connor (5 Jahre) rief dann: “Diesen Fisch will ich jetzt überlisten!”
10 Minuten später hatte Shane-Connor seine erste Meerforelle überlistet. Die 63er Meerforelle sprang mehrfach extrem spektakulär im Heckwasser. Beim 5. Kescherversuch lag die dicke Trutte im Netz, Schwein gehabt. Shane-Connor war ganz ausser sich und jauchzte vor Freude. Ich bin sowas von stolz ........... alles richtig gemacht, oder?
Die Trutte musste Papa aber festhalten.


Bei mir wäre die Trutte schon beim 2. Kescherversuch weg gewesen, garantiert.
Auch meine Frau hatte Ihre ersten +50 cm Dorsche gefangen. Meine Frau war früher schon begeisterte Anglerin, aber, seit wir das Karpfenangeln an den Nagel gehängt hatten, war in Sachen Angeln Funkstille. Für 2014 will Micky den Jahresfischereischein wieder verlängern. Ich freue mich riesig!



10. November: Heute sollten es lt. Windfinder nur 3 bft, in Böen 4 bft sein. Es stand wieder ne Meterwelle vor Travemünde und 5 bft pfiffen aus West. Naja, es regnete mal nicht, auch nett. Der Wetterbericht ist die letzten Tage immer zu niedrig ran gegangen und lag gut daneben. Egal, gegen Mittag bin ich in See gestochen. Das Oberflächenwasser hatte heute 11,4-11,8°C. Keine Quallen, wenig Kraut, gar keine Stöter.
Die Unterströmung war heute heftig und auch die Meterwelle aus West machte das fischen nicht so leicht. Ein doublehook brachte mir dann mein Abendessen für Morgen. Bei beiden Fischen waren die Mägen leer.


Am Montag sind unsere neuen V4A Rahmen für beide Cannon Drehteller fertig. Im Laufe der Woche werden die Rahmen montiert. Dann ist die Blue-Fin wieder 100% einsatzbereit für das BAC Treffen in Neustadt am Samstag.



Wind aus Südwest mit 4-5 bft waren für den 09. November angesagt.


Das war heute ne gute 6 aus West, auch mal bis 7 bft hoch. Da waren Wellen von +1,5 Meter dabei. Kein Fisch, kein Kraut, keine Quallen. Das Oberflächenwasser hatte heute noch 9,8°C. Viele Kleinfischschwärme auf dem Echo über 12-16 m Wassertiefe, aber die Blue-Fin lief mit der Welle im Standgas schon über 3 Knoten. Egal, wir waren unter Land und sind am späten Vormittag wieder drinnen gewesen. Wir dachten, das es unter Land vor Scharbeutz ruhiger ist, aber der Wind war erheblich heftiger als angesagt. Es waren aufgrund des Sturmes kaum Stöter in Sicht. Aber, der einzige Segler auf dem Wasser musste 20 Meter an uns vorbei, Penner!
Heute ist der Backbord Rahmen von unserem Cannon Drehteller komplett gebrochen. Glück gehabt, der Downrigger blieb hängen.
Es waren gegen Mittag in Böen 9 bft in der Lübecker Bucht gemessen worden.



Am Morgen des 02. November ging das Barometer um 10 Zähler in den Keller und der starke Wind schlief ein. Gegen 8 Uhr liefen wir zu 2. aus. Günther, mein alter Berufsschullehrer heuerte heute auf der Blue-Fin an. Es war diesig und es nieselte den ganzen Tag. Kaum Stöter in Sicht, aber dafür Feuerquallen bis der Arzt kommt. Kraut? Jo, auch reichlich. Heute war es mal ein Tag für die Fische. Ein Filetdorsch und ein Wittling, mehr gab es nicht für uns. Vor Niendorf standen dann reichlich Stöter und das ganze zog sich bis zur Ostseetherme durch. Wir drehten wieder ab und blieben hier (siehe Bild). Morgen ist wieder Sturm angesagt. Schade, ich hätte Zeit.



Auch am 1. November pfiff es wieder mit 5 bft aus Süd als ich am Nachmittag in See stach. Für 2 1/2 Stunden hatte ich heute die Köder im Wasser. Ich trollte wieder mal ganz alleine vor Travemünde, herrlich. Nur ganz vereinzelt ein paar Stöter (Sturmwarnung für Sonntag, die Bangbüxen).
Keine Quallen, kein Kraut, nur die Hackwelle aus Süd war nicht so prickelnd. Auf dem Echolot waren keine Schwärme, aber gute Einzelsicheln. 3 Sicheln kamen an Bord und wurden filetiert.



Der 27. Oktober sollte laut Windfinder und Co. ein Sturmtag werden. Gegen 8 Uhr lief ich bei flaute aus Süd und klarem Himmel aus. Ich war ganz alleine auf dem Wasser, kein anderes Angel- oder Fischerboot weit und breit.


Gegen 10 Uhr kam dann der angekündigte Sturm. Der S 1000 Autopilot steuerte klaglos die Blue-Fin dicht unter Land und ich freute mich über eine absolut netzfreie Lübecker Bucht. Nicht ein Stöter am Horizont. Unter Land hatte ich eine Welle von 30-40 cm, alles easy. Gegen 13 Uhr lief ich wieder in den Hafen ein. Ich hatte doch noch meinen Zielfisch (silber) eingesackt, eine 47er Steelhead. Von der Körperform denke ich aber eher an eine ausgebüxte Regenbogenforelle. Naja, die Steelhead hatte ich filetiert und wird heute Abend nach graved Art eingelegt.


Anmerkung für unwissende 15 PS Fahrer: Ein Stöter ist eine Markierungsstange mit Fahne und Schwimmkörper und dient den Fischern und uns zur Netzmarkierung.



Am 25. Oktober war ich Nachmittags für 3 Stunden von Travemünde raus. Der Wind sollte erst Abends auffrischen, kam aber schon Nachmittags mit einer guten 5 aus Süd-Süd-Ost. Regen gab’s auch noch dazu.


Das Wasser hatte an der Oberfläche noch 12°C und es waren nur sehr vereinzelt noch Quallen unterwegs. Ein paar Dorsche gingen mir auch ans Band (Tauchscheibe), aber leider zu klein. Es standen reichlich Netze, aber alle Netze waren gut gekennzeichnet und teilweise mit neuen, gut sichtbaren, orangen Fahnen an den Stötern, klasse.
Nun, wo die Blue-Fin jetzt im Wasser liegt, kann ich endlich auch mal auf die schnelle für 2-3 Stunden auf’s Wasser, bequem und entspannt.



So, es ist Ende Oktober, die Blue-Fin liegt jetzt seit an Ihrem Liegeplatz, die Trollingsaison 2013/14 ist eröffnet.
Die Blue-Fin haben wir jetzt mit einem GSM (stiller Alarm über Handy) Alarmgerät ausgerüstet. Eine russische Alarmanlage mit Schrotflinte und Stolperdraht ist ja leider in Deutschland nicht erlaubt, schade!



Am 28. September hatte ich auf der Theresa-Chantale angeheuert. Das Oberflächenwasser hatte noch 14°C. Im Hafenbecken von Grömitz verfolgte am Morgen ein Trupp halbstarker Barsche, die Stichlinge. Bei strahlendem Sonnenschein und 3-4 bft aus Nord liefen wir von Grömitz aus.
Im Oberflächenbereich waren noch viele Quallen unterwegs. Ab 6-8 m Wassertiefe war es dann recht quallenfrei. Gegen Mittag kam dann ein 50er Dorsch am DR ins Boot, endlich ein Fisch. Wir hatten immer wieder grössere Futterfischwolken auf dem Schirm, aber am DR blieb es ruhig.
Tja, die Segler hatte dann ab 11 Uhr auch ausgeschlafen und gefrühstückt, gingen uns Heute aber nicht auf die Nüsse. Wir fuhren windgeschützt unter Land, da will ein echter Segler nicht hin, oder? Gegen Mittag legte der Wind aus Nord noch einen Zahn zu. Am frühen Nachmittag kam doch noch ein 2. Fisch ins Boot, Silber. Das ist unser 1. Tag in der 2013/14er Trollingsaison, alles gut.
Die paar Netze lagen alle im Flachwasser, landwärts der 10 m Linie. Nur hier und da war mal ein Stöter zu sehen.


Wir hätten mit der statischen Angelei sicherlich ein paar Makrelen und Dorsche fangen können, aber das machten die anderen 50 Boote schon. Ein sonniger und sehr entspannter Tag auf der Theresa-Chantale, danke Bernd, bis zum nächsten mal.



Ende September: Der Backbord Rahmen unseres Cannon Drehteller ist gebrochen. Wahrscheinlich war das Trolling in Norwegen zuviel für den Plastikteller-Rahmen. Der Drehteller (120€) ist aus Kunststoff (Lexan) und nicht für die Ewigkeit gebaut. Die Edelstahlvariante von Cannon kostet stolze 250€. Ein Freund baut uns jetzt beide Edelstahlrahmen für die Lexan Drehteller, aber erheblich günstiger.


Die Blue-Fin bekommt nun zum ersten mal einen Antifouling Anstrich. Dazu musste ich einige Vorarbeiten durchführen.
Der AWN Kunststoffreiniger ist für eine gründliche Reinigung wirklich klasse. Da kam wirklich der ganze Gilb vom Rumpf und der Rumpf sah wirklich sauber aus.
Dann hatte ich die Antifoulinglinie vom Crescent 499 Datenblatt übernommen/angezeichnet (danke Hansi) und 6 cm dazu genommen. Als nächstes das Unterwasserschiff mit 240er Schleifpapier angeschliffen und mit Bremsenreiniger den Schleifstaub entfernt. Dann hatte ich die Osmose Sperrschicht VC TAR 2 zweimal aufgetragen (an den Belastungsstellen an Bug und Kiel 3 mal).
2 Schichten AWN Hart Antifouling Plus hatte ich dann als Abschluss aufgetragen (danke Kay).
Anfang Oktober hatte ich dann noch das Unterwasserteil vom AB und den Propeller mit Trilux-Prop-O-Drev geschützt. Die Trimmeinheit und die Motorhalterung, welche im Bereich von Wellenschlag sind, hatte ich mit Wachsspray geschützt.
Jetzt kann die Trollingsaison los gehen. Das AWN Hart Antifouling Plus ist von Akzo Nobel, also steht dort ein namenhafter Hersteller hinter.


Hier habe ich mal meine verwendeten Materialien verlinkt. Ich habe das ganze Zeug persönlich bei AWN gekauft. Eine Top Beratung gab’s gratis!
AWN Hart Antifouling Plus
AWN Kunststoffreiniger
YC Gelcote Reparatur Set
VC TAR 2 Antifouling Grundierung
Trilux-Prop-O-Drev
Ein paar Verarbeitungstip: Nehmt keine billigen PU Schaumrollen, sondern hochwertig Microfaser, oder Microfaser-Fellrollen. Damit bleiben Euch die Schaumpopel auf dem Rumpf erspart.
Beim YC Gelcote Reparaturset nehmt die doppelte Menge Härter, sonst härtet das Zeug erst nach 7 Tagen durch, oder gar nicht. Ich hatte das Mischverhältniss mit einer Briefwaage abgewogen, Blödsinn. Einfach frei Schnauze und etwas mehr, dann härtet das Gelcote zügig durch.
Wenn der Primer von Trilux aufgebracht wird, einen Tag Zeit zum Trocknen geben, sonst gibt’s Risse in der Primeroberfläche. Genauso hab ich es mit dem Trilux Prop-O-Drev gemacht.



Am 30. August war dann die selfmade Inspektion fällig. Anoden demontieren und anschleifen, Propeller demontiert, den Simmerring kontrolliert (keine Seil oder Schnurreste gefunden). Mechanik gefettet, mit Serviceöl gereinigt/konserviert. Getriebe und Motoröl/Filterwechsel. Spritfilter gewechselt, Kerzen kontrolliert. Trailer gefettet. Jetzt fehlt nur noch das Impeller-Kit (bestellt). Das gesamte Wartungsmaterial hatte ich bei Suzuki Storm in Lübeck gekauft, wie immer.
Unsere Johnson  Deckswaschpumpe hatte ich auch noch in den Heckstaukasten verlegt. Den Schlauch (Gardena durchsichtig) hatte ich diesmal mit 16 mm Innendurchmesser gewählt, damit dort genügend Wasser gefördert wird. Die beiden Bord-Durchlässe/Schotten aus Messing musste ich mir selbst aus 1/2” Gewinde-Messingrohr von AWN anfertigen.



Eigentlich wollte ich heute auf die Ostsee, aber der 24. und 25. August wurde vom Ostwind verweht. So hatte ich am Boot herum gebastelt. Kleine Gelcote Reparaturen am Unterwasserschiff und 2 kleine Steinschläge am Bug welche von unserer Fahrt vom Juli-Norwegentrip stammen, wurden erledigt. Unsere Zuleitung von der Batterie zur Schalttafel habe ich von 6 mm² auf 16 mm² erhöht. Die Poppnieten der Klappenscharniere am Heckstaukasten wurden gegen Edelstahlschrauben ersetzt und mit Pantera verklebt. Durch die Poppnieten drang auch immer etwas Wasser in den Heckkasten ein.



Der 17. August sollte ein Plattfischtag auf der Ostsee werden. Hansi und ich waren zu Gast auf der Theresa-Chantale von Bernd. Wir liefen Morgens um 6 Uhr von Grömitz aus. Leicht bedeckt, kaum Wind aus Süd, die Wassertemperatur lag noch bei 19°C an der Oberfläche. Es war ein herrlicher Tag in der Lübecker Bucht. Die Segler liessen uns in Ruhe, vielleicht kennen ein paar von denen ja den Ankerball. 100 Watwürmer wollten verangelt werden. 30-40 cm lange Vorfächer am Buttlöffel oder Pilker von 30-80g sollten uns ein paar Platte bringen. Wir fischten mit 3 Ruten und Einzelvorfach vom verankerten Boot. Ob nun ein 8€ Buttlöffel, oder ein 3€ Pilker ohne Drilling, war den Platten egal. Wir bekamen die Bisse immer dann, wenn gerade ein frischer Watwurm am Haken hing. Wir fingen mit der toten Rute, aber auch sehr erfolgreich mit der “langsam über Grund ziehen” Methode.


Zum anlocken versenkten wir einen Drahtsetzkescher mit Herring/Sardine. Wir hatten die Platten auch auf Anhieb gefunden und fingen schöne Plattfische über den ganzen Tag verteilt. Ab und zu mal den Anker liften, ein Stückchen weiter driften und es rappelte wieder in der Rute.



Hier ist der Link zu unserem Reisebericht vom Etnefjord, in Südnorwegen.
14 Tage Familienurlaub/Trolling vom 13.07.-27.07.2013 am Etnefjord, in Südnorwegen
Fjordtrolling in Norwegen



Am 6. Juli hatte ich bei Kay auf der Baltic Nomad angeheuert. Am Morgen liefen wir von Travemünde aus. Das Wetter war phantastisch und wir hatten gute Sicht. Wir trollten recht tief in Richtung Boltenhagen und sammelten tonnenweise Kraut ein. Wir fuhren dann noch weiter von der Küste weg und dann waren die Schnüre relativ krautfrei. Ein paar 45-50er Dorsche konnten wir vor dem ertrinken retten. Auch ein kleiner Seelachs ging auf den tieflaufenden Rigger. Die Seelachse gehören wohl mittlerweile zum festen Fischbestand bei uns. Durch den schwachen Wind, rückten uns auch die Segler nicht auf die Pelle. Die Quallen waren kaum vorhanden und störten uns nicht.
Abend hatte ich noch mal was leckeres in den Rauch gehängt. (Lachs, Mefo und Makrele)



Am 23. Juni bin ich mit meinem Freund Hartwig von Travemünde mit unserer Blue Fin ausgelaufen. Unser neues Lowrance Elite HDI 7 funktioniert erstklassig. Die Darstellung ist schon crazy, man sieht wirklich mehr als mit dem alten Lowrance X 85. Das Wetter war sehr wechselhaft, der Wind aus Süd kam mit 5 bft und pfiff in Böen mit 6-7 bft ablandig. Wir trollten Morgens unter Land 2-3 Stunden durch die vielen Stöter durch und sammelten ein paar gute Dorsche und Miniseelachse zusammen und stiegen dann auf Gummifisch am leichten Geschirr um, was für ein Spass. Die Netze der Fischer standen von 8-12 Meter Wassertiefe. Wir hatten die Dorsche auf Anhieb gefunden und die Kühlbox füllte sich mit Filets. Keine Quallen, kein Kraut, kaum Segler, wir hatten einfach einen schöner Tag in der Lübecker Bucht. Die Blue Fin wird jetzt für Norwegen urlaubsklar gemacht. In 3 Wochen geht’s los.



Mitte Juni hatte ich dann noch einen schwarzen PVC Industriefussboden mit Sikaflex 221 in die Blue Fin geklebt. Die Trygge hat werksseitig nur einen lackierten GFK Fussboden, nach 11 Jahren war auch hier der Lack ab. Die Badeleiter hatte ich demontiert und abgebeizt, denn auch hier sah es nicht mehr chic aus.
Den neuen Dualgeber vom HDI 7 habe ich mit einer POM Platte an den Heckspiegel geschraubt und mit Pantera verklebt. In 1-2 Wochen geht es dann endlich wieder auf die Ostsee zum Trolling und Jiggen auf Dorsch.



Am ersten Wochenende im Juni hatte ich dann unser neues Lowrance Elite HDI 7 Kombigerät auf der Blue-Fin installiert. Auch Diverse Reparaturen (20 Stellen) am Gelcote mussten nach 11 Jahren mal sein. Der Kabelquerschnitt vom Batterieschalter zum Verteilerblock im Cockpit wurde von 4 mm² auf 10 mm² erhöht. Bei tollem Sommerwetter stand die Blue-Fin bei Freunden in der Scheune und ich konnte wetterunabhängig werkeln.
Die Gelcote Geschichte erwies sich als etwas kompliziert. Ich hatte mich exakt an die Gebrauchsanweisung gehalten. 3% Härter auf die Spachtelmasse (alles mit einer Briefwaage abgemessen). Nach 7 Tagen hatte das Gelcote dann abgebunden, das geht gar nicht. Beim 2. Spachteln hatte ich einfach 7-8% Härter dazu gegeben, dann zog das Gelcote nach 3 Stunden an. Bei beiden Durchgängen hatten wir 20°C Lufttemperatur und ähnlich Luftfeuchtigkeit.



Vom 8. bis zum 12. Mai war ich nochmals in Schaprode zum Lachstrolling. Ich hatte als 1. Offizier auf der Trollingfischer angeheuert. Bei Bombenwetter sind wir Vatertag zur Lachsfahrt ausgelaufen.


Der Tag war phänomenal und wird in Zukunft schwer zu toppen sein. Unsere Topfische hatten 12, 13 und 15 Kilo. Ganz zu schweigen von den gefühlten, hunderten, nervigen Hornpiepern.


Der “kleine” Klopper hatte bei 92 cm satte 10 Kilo. Die Lachse waren in einer Top Verfassung und waren sehr kampfstark. Fast jeder Lachs schoss im Drill mehrmals aus dem Wasser.


Meinen persönlichen Lachsrekord konnte ich auf 13 Kilo und 105 cm hochschrauben. Der Drill war sehr spektakulär, denn die Lachse sind in Topform! Auch der Lachsnachwuchs wurde gelegentlich mal gehakt und im Wasser abgehakt. Teilweise sahen wir die 2 jährigen Lachse an der Oberfläche rauben, einfach herrlich. 3 Tage auf dem Wasser gehen einfach zu schnell vorbei.......



Am 5. Mai hatte ich bei Bernd auf der Theresa-Chantale, oder auch Festina Lente genannt, angeheuert. Wir stachen von Grömitz aus, dem Heimathafen der Theresa-Chantale, in See. Die Wassertemperatur ging stramm auf 10°C zu, aber nicht ein nerviger Hornie ging an die Köder, Glück gehabt.


Hier geht immer was.....


Der letzte Fisch ging in 16 m Wassertiefe auf den Köder. Der 66er Dorsch stand unter einem Heringsschwarm, ein herrlicher Abschluss. Am Downrigger, Tauchscheibe und den Inlineboards fingen wir unsere Fische, aber alles grundnah


Das war ein entspannter und erfolgreicher Tag auf der Ostsee, danke Bernd!



Tommy und ich stachen am 1. Mai bei Kaiserwetter in See. Morgens um 5 Uhr waren wir die ersten an der Slippe in Travemünde. Der Tag war herrlich, aber die Fische waren gar nicht so in Beisslaune. 5 Dorsche von 50-70 cm hatten wir entnommen. Alle Fische gingen über 10-12 m Wassertiefe am Downrigger auf die Köder.


Die Segler krochen dann auch gegen 11 Uhr aus den Häfen und gingen uns auch gleich auf die Nüsse. Von den Hornies blieben wir heute verschont.



Am 21. April hatten wir dann unsere Trauminsel Rügen schweren Herzen verlassen. 20°C Lufttemperatur und Sonne satt, so ging es nach Hause.


Unsere urgemütliche Ferienwohnung in Schaprode downtown, das Schwalbennest hatten wir schweren Herzens verlassen. Tobias, unser Vermieter, hatte extra für uns Angler eine neue 200 Liter Gefriertruhe angeschafft. Nun haben wir dort wirklich alles, was wir benötigen. Auf der überdachten Terrasse lässt es sich auch hervorragend grillen und chillen.
Hier der Link zu den 2 tollen Ferienwohnungen



Der 20. April begann mit rollender Altsee vor Rügen. Heute war ich der Skipper auf der Trollingfischer und hatte Andreas und Christian mit an Bord. Wir fuhren direkt in den Bereich, wo ich vor 3 Tagen schon solo erfolgreich war. Am frühen Nachmittag stieg ein 86 cm und 5 kg schwerer Lachs am DR in 30 m Tiefe, über 43 m Wassertiefe, ein.


2 Stunden später war dann auch Christian an der Reihe und der DR in 15 m Tiefe, über 40 m Wassertiefe löste aus. Nach einem guten Kampf konnte ich auch diesen Fisch erfolgreich keschern. Die Waage pendelte sich bei 12,7 kg ein und das Massband zeigte 105 cm.


Ein traumhafter Angeltag, Sonne satt und gute Sicht, von Wellengang keine Spur, endgeil!


An den Planerboards war heute tote Hose, beide Lachse gingen Tief an die Köder. Es wurde auch Heute eher mässig gefangen, was man so mitbekam.



Auch am 17. April war Bombenwetter vor Rügen. Wieder stach ich alleine in See. Gegen Mittag hatte ich einen Sportlachs an der Tauchscheibe und konnte den kleinen Kämpfer problemlos vor dem Ertrinken retten.
Am frühen Nachmittag rundete ein doublehook das ganze ab. Den Sportlachs an der Tauchscheibe konnte ich ins Boot retten, der 2. Sportlachs konnte sich in der Zwischenzeit vom Haken befreien, schade. Mt 2 Lachsen im Boot lief ich gegen 20 Uhr in den Schaproder Hafen ein.


Auch heute hatten viele Boote nichts in der Kiste. Irgendein Bootsteam hatte heute einen +20 kg Lachs erbeutet, Glückwunsch.



Der 16. April war ein Traumtag auf dem Wasser. Ich war heute alleine vor Rügen draussen. Lediglich der Seenebel hielt sich bis zur Mittagssonne. Eine gute Meerforelle konnte ich mit dem 115 mm Zebco Rhino Salmon Special Farbe 34 überlisten. 3 Stunden hatte ich einen Star als Mitfahrer an Bord. Der arme Vogel hatte sich wohl im Nebel verflogen und das Gefieder war vom Nebel ganz nass. Mehr Fischkontakte hatte ich leider nicht. Viele Boote hatten nichts in der Kiste.



Am 13. April wurde dann auch das 3 tägige, 7. Rügener Trollingtreffen, wertungsfrei beendet, schade. Das Wetter machte uns in diesem Jahr wirklich noch keine Freudentränen.



Wir konnten erst wieder am 12. April in See stechen. Wind und Seenebel zwangen uns die letzten Tage zum Landgang. Wir hielten uns in Sichtweite Hiddensee auf, denn es stand Seenebel über tieferem Wasser. 2 Anfasser konnten wir an den Brettchen beobachten, aber nicht umsetzen. Unseren einzigen Fisch verloren wir dann im Drill. Einfach ausgehakt. Dann frischte der westliche Wind am frühen Nachmittag auf 5-6 bft auf. Heimfahrt war angesagt.



Am Montag, den 08. April konnten wir das erste mal raus und fingen unsere Lachse. Michael, Thomas und ich sind zeitig raus und hatten einen tollen Tag auf dem Wasser.

 



Am 06. April sind wir nach Schaprode, auf Rügen zum Lachstrolling/Familienurlaub, aufgebrochen. 14 Tage auf der Insel Rügen, herrlich.



Bei strahlendem Sonnenaufgang und nordwestlichen Winden sind Tommy und ich am 03.03. von Travemünde zum Trolling ausgelaufen. Vor Travemünde stand ne gute Welle und der Wind hatte gefühlte 5 bft. Egal, wir fuhren unsere geplante Route und sammelten dabei ein paar schöne Fische ein. Es war ne Menge Kraut an der Oberfläche, so wurde es nie langweilig. Top Fische des Tages waren ein 67er Dorsch und ne 50er Meerforelle. Es war kaum ein Boot unterwegs, wir hatten die Travemünder Ecke fast für uns alleine. Es waren wieder sehr viele Seevögel, insbesondere Eiderenten auf der Ostsee anzutreffen. Gegen Mittag schlief der Wind dann ein, die Sonne wärmte uns den Pelz und es wurde direkt kuschelig (auch ohne Heizung). Top Köder war der MS Flash 13 cm in Schwedenflagge.



Ende Februar hatte ich ein Software und Treiberupdate an unserem Seatec Nav-6 Plotter durchgeführt. Jetzt ist das Menü in deutsch und die Geschwindigkeit über Grund wird exakt im Display angezeigt. Den Datentransfer der NMEA 0183 Schnittstelle kann ich mir nun auch im Display zur Kontrolle anschauen.



Kein Wind, recht viel Nebel und die Lufttemperatur betrug 2°C, so begannen wir am Sonntag, den 17.02. einen schönen Trollingtag. Ich fuhr bei Kay auf der Baltic Nomad als Kescherjunge mit. Wir starteten zeitig von Travemünde aus. Morgens lief es sehr zäh über 10-12m Wassertiefe. Wir konnten nur einen U 40 cm Dorsch an der Tauchscheibe/Apex überlisten. Am späteren Vormittag fuhren wir dann über 15-20m Wassertiefe. Da ging dann endlich etwas, aber nur grundnah. 2 Trutten von 48 und 57 cm gingen auf Rigger und Brettchen. Wir entnahmen noch 2 +50 cm Dorsche, welche aber schlecht im Futter standen. Der Köder des Tages war der Zebco Rhino Beluga. Es waren eine Menge Seevögel auf dem ruhigen Wasser, ein herrlicher Tag. Die Wassertemperatur schwankte zwischen 1,3 und 1,6°C. In der Kabine waren immer 20°C angesagt, Kabinenbootfahrer sind wirklich die “Härtesten”.



Am 12.01. wollte ich mit Florian auf die Ostsee. Leider hatte das Wetter etwas dagegen. Der Hof, auf dem die Blue Fin steht, war vereist und mit Neuschnee bedeckt. Ich bekam das Gespann nicht die leichte Anhöhe hoch. Zum Glück waren Kay und Ole auch zum Trolling Unterwegs. So bin ich dann fix nach Travemünde gefahren und als 3. Mann auf der Baltic Nomad von Kay mitgefahren, Glück gehabt.


Wir hatten Nachts Temperaturen von -6°C bis -8°C und tagsüber kam bei 0°C auch mal die Sonne raus.
Das Oberflächenwasser hatte je nach Fahrgebiet zwischen 2,9°C und 4,5°C.
Den ersten Fischkontakt hatten wir an der äusseren Tauchscheibe (5er Apex lila/rosa/silber). Leider schwamm die Trutte mit und der Einzelhaken konnte sich an der Oberfläche lösen. Kein Druck auf dem Haken, kein Fisch. Wir wussten es vorher, das wird ein zähes fischen bei so kalten Temperaturen und Nord-Nordostwind. Dann lief das mittlere Backbordbrettchen ins Heckwasser und Kay holte 54 cm Silber an Bord.


Etwas später ging dann ein +50er Dorsch auf den 15er Rhino Beluga am Rigger. Wir fuhren bis nach dem Mittag über 5-10m Wassertiefe. Später gingen wir dann flacher auf 4-7m, konnten aber nichts erwischen. Den Rückweg trollten wir dann über 20-23m Wassertiefe. Ein Wittling und ein Dorsch kamen noch am Rigger kurz hintereinander dazu. Den Tagesabschluss machte dann eine U 40 Trutte..
Zum neuen Boot von Kay kann man ich persönlich nur sagen: Perfektes Trollingboot. Die Kursstabilität, windunanfälligkeit und intelligente Raumaufteilung machen die Crescent Virgo zu einem Traumboot für Trollingangler.


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