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2010 waren es 15 Bootsangeltage, davon 7 Trollingtage
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Am 28.11.2010 war ich wieder mit Kay unterwegs auf der BENGEL. Es ging von der Slippe Travemünde in Richtung Grömitz. -10°C Luft und 4°C Wassertemperatur, sowie ein angekündigter Westwind aus Ost! 8 Dorsche Ü 50-65 cm und eine 56er Mefo im makellosen Silberkleid haben wir entnommen. Den einen oder anderen Schneeschauer haben wir auch noch mitgenommen, aber immer noch besser als Pladderregen.
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Vom 11.-14.11.2010 war ich mit Kay und seinem Boot BENGEL beim Bootsanglerfestival in Damp am Start. Leider machte uns das Sturmtief Carmen einen Strich durch die Rechnung. Lediglich am Samstag (Wind SW 5-7 bft stark bedeckt/Regen) konnten wir 10 Dorsche von Ende 40 cm bis Anfang 70 cm entnehmen (Wassertiefe 8-12 m). Silber gab es leider nicht, aber einen schönen Angeltag haben wir auf der Ostsee verbracht.
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Am 09.07.2010 war ich mit Kay und seinem Boot BENGEL, sowie seinem Papa Stephan zum Plattfische angeln vor Fehmarn.
Hier der Bericht in PDF zum Download Plattfische stippen auf der Ostsee im Juli 2010
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Vom 30.04.-02.05.2010 waren Kay und ich in Schaprode. Wir wollten es noch mal auf Lachs versuchen. Am Samstag und Sonntag konnten wir mit der BENGEL bei gutem Wetter und mässigen Wind, das Trolling vor Kap Arkona geniessen. Das Wasser im Bodden hatte bereits 12°C und im offenen Meer zwischen 5,8-6,9°C an der Oberfläche. Als wir am Samstag Morgen über 20 m Wassertiefe die 2. Rute startklar machen wollten, zog die erste Rute ab. Ich konnte die Meerforelle von Kay erfolgreich keschern. 58 cm blankes Silber, ein schöner Auftakt für das Trolling Wochenende. Danach wollten leider nur noch die Hornhechte mit unseren Ködern Liebe machen und hängten sich immer wieder an unsere Köder. Von 20 m Wassertiefe bis an das Verkehrstrennungsgebiet und 40 m Wassertiefe fuhren wir unsere Köder. Am Sonntag das gleiche Spiel. Hornhechte und Dorsch. Die Lachse hatten sich weit in den Osten verzogen. Lediglich die Boote, welche von Glowe und Lohme aus starteten, fingen weit östlich der Insel ihre Lachse.
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Vom 08.04.2010-10.04.2010 war ich auf Rügen zum 4. Trollingtreffen, unterstützt vom Bootsanglerclub und organisiert von Tobias Voigt, Christian Thiel und Mike Nielebrock.
Als Mitfahrer wurde ich kurzfristig von BAC Member Klaus, Trolling Team Sailfish, eingeladen. Meine Firma gab mir dann auch noch kurzfristig Urlaub. Wir verbrachten die Tage auf Rügen in einer grosszügigen Ferienwohnung zu 5., mitten in Schaprode gelegen.


Am Donnerstag, dem 1. von 3 Wertungstagen hatten wir Windstärke 4 aus WSW, abnehmend auf 2. Die Wassertemperatur schwankte zwischen 2.5-7,8°C (je nach Strömung und Wassersäule). Leicht diesig, aber Sonne satt bescherte uns ein paar schöne Fische.
In folgender Reihenfolge stiegen die Fische am Donnerstag auf unsere Köder ein.
1. Fisch: Meerforelle 89 cm und 9,03 kg von Klaus
2. Fisch: Lachs 70 cm und 3 kg von Marco
3. Fisch: Meerforelle 71 cm und 3,2 kg von Klaus
4. Fisch: Steelhead 51 cm und 1,4 kg von Marco
Beim fischen wechselten wir uns ab. Das finde ich die kameradschaftlichste Lösung für Skipper/Bootseigner und Mitfahrer.
Den grösste Lachs am 1. Wertungstag hatte 13,7 kg, Team Alva.
Die grösste Meerforelle mit 9,03 kg hatte Klaus, mein Skipper vom Team Sailfish.


Ich hatte am Donnerstag meinen ersten Lachs an der Rute, man war das ein Gefühl. 70 cm und glatte 3 kg schwer. Als mein Lachs im Heckwasser seine türkisfarbene Flanke im strahlenden Sonnenlicht zeigte, zog sich mein Magen zusammen und meine Knie wurden weich wie Butter.


Am Freitag hatten wir leider den Wind in Stärke 5 zunehmend aus N. Damit fiel der 2. Wertungstag dem Wind zum Opfer, schade. Wir nutzten den Tag, um auf Klaus seiner 460er Quicksilver eine neue Deck-Wasch-Pumpe zu installieren. Am Nachmittag war die Installation erledigt und wir gingen zum gemütlichen Teil über.
Am Samstag kam der Wind mit Stärke 4 aus NNW. Wir kämpften uns durch die Wellen und nach 1 Stunde und 45 Minuten waren wir da, wo wir hin wollten. Der Nebel vom Morgen verzog sich am späten Vormittag und es kam wie es kommen musste. Steuerbord Tauchscheibe löste aus, Klaus nahm Kontakt auf und sagte: Abräumen! Gesagt, getan, Downrigger hoch, Backbord Tauchscheibe raus. Ich war bereit zum Keschern. Nach ca. 10 Minuten zeigte sich der Fisch 10 Meter hinter dem Boot. Ein fetter Lachs, soviel war klar! Beim ersten Kescherversuch hatte Team Sailfisch den Sack zugezogen. 14 kg und 1,08 m. Was für ein fettes Teil! Auch als Kescherjunge fliesst der Heldensaft (Adrenalin) durch den Schädel. Wir waren guter Dinge und brachten die Ruten schnell wieder aus. Eine gute Stunde später löste ein  Backboard Inlineplanerboard aus. Ich konnte eine 58 cm Meerforelle über den Kescher ziehen.


Gegen 14.00 Uhr stieg wieder Steuerbord ein Fisch auf den Tauchscheibenköder ein. Leider wurde der 6er Apex abgebissen. Da hatte der Fisch mal Schwein gehabt.
So gegen 15.30 Uhr kam es dann noch mal ganz dick für Team Sailfish. Wir hatten gerade den 8 kg Lachs von Klaus im Boot und versorgt, da lief ein Inlineplanerboard Steuerbord ab. Ich nahm Kontakt mit dem Fisch auf, das Bord löste aus wie immer und der Tanz begann. 100 m hinter dem Boot stieg der Fisch einmal mit dem halben Körper aus dem Wasser. Ich meinte darauf zu Klaus: Der sah aus wie 90 cm +.
Als der Lachs einige Zeit später im Boot lag, war klar, das ist wieder ein Meterfisch. 10,6 kg und 1,02 m. Das ist nun für mich ein Traum. Gleich beim ersten Rügen-Lachstrip habe ich die 10 kg und 1 Metermarke geknackt, einfach genial.


Den 14,05 kg und 1,07 m Lachs von Klaus haben wir dann am Steg fotografiert.


In folgender Reihenfolge stiegen die Fische am Samstag auf unsere Köder ein:
1. Fisch: Lachs 107 cm und 14,05 kg von Klaus
2. Fisch: Meerforelle 58 cm von Marco
3. Fisch: Lachs ca. 98 cm und 8 kg von Klaus
4. Fisch: Lachs 102 cm und 10,6 kg von Marco
An diesem 2. und letzten Wertungstag gewann in der Kategorie Lachs, Team Taff Inaff
Klaus, der Skipper/Team Sailfish und ich, gewannen die Teamwertung beim 4. Trollingtreffen auf Rügen.



Danke Klaus, das ich mit dabei sein durfte.

Die Organisation war sehr schön und die netten Bootskollegen rundeten das Event zu einem in Erinnerung bleibenden Erlebnis ab